Neue Komprimierung: Sicherheitskameras für schwache Netze

Zwei Bandbreiten-schonende IP-Kameras hat Panasonic jetzt vorgestellt. Sie nutzen eine neuartige Komprimierung.

Die neuen Sicherheitskameras von Panasonic benötigen besonders wenig Bandbreite.
(Foto: Panasonic)

Die beiden Security-Kameras WV-S1132 und die WV-S1131 sind die ersten Komponenten der neuen Extreme-Camera-Plattform i-PRO. Die Plattform verfügt über die neue H.265 Komprimierung, die für eine Brandbreitenreduzierung von bis zu 50 Prozent im Vergleich zu H.264 sorgen soll.

Darüber hinaus bietet die neue Plattform, sofern sie mit der Smart-Coding-Technologie des Herstellers implementiert wird, eine 80 prozentige Steigerung der Brandbreite. Beide Kameras sind mit einem 1/3 Zoll-Sensor ausgestattet, der auch bei schlechten Lichtbedingungen eine gute Farbbildqualität liefern soll. Zusätzlich soll ein sogenanntes Enhanced-Super-Dynamic-Feature dafür sorgen, dass Gesichter selbst in schwierigen Lichtverhältnissen weiter sichtbar bleiben und so die bestmögliche Chance zur Identifikation bestehen sollen.

»Die Kombination zwischen nativen End-to-End H.265 Sensoren und Smart-Coding-Technologie wird in den kommenden Modellen der 360°-Kameras im Innen- und Außenbereich sowie bei Boxkameras erhältlich sein«, sagt Gerard Figols, European Head of Product Marketing for Security Solutions bei Panasonic. Die Smart-Coding-Technologie helfe dabei, die Gesamtbandbreite zu reduzieren, indem sie kategorisierte Bereiche des Bildausschnittes in einer von drei verschiedenen Qualitätsstufen aufnehme – von höchster Qualität bei der Aufnahme von Gesichtern bis hin zu niedriger Qualität in Bereichen ohne Bewegung. »Dies sichert Aufnahmen von beweiskräftiger Qualität und nimmt Hintergründe in geringerer Bitrate auf«, so Figols.