Einschätzung der GfK: iPhone 7-Verkäufe offenbar ein Viertel unter Vorgänger

Schon vor dem Verkaufsstart des neuen iPhones gab es Zweifel, ob Apple die Verkaufszahlen der Vorgängergeneration erreichen würde. Tatsächlich scheint sich das iPhone 7 deutlich schlechter als das 6s zu verkaufen.

Bereits im Frühjahr waren sich Experten einig, dass Apple mit dem neuen iPhone aufgrund mangelnder Neuerungen Verkaufsrückgänge gegenüber dem Vorgänger iPhone 6s in Kauf nehmen muss. Der Konzern selbst hatte die Gerüchte noch angeheizt, als er ankündigte, erstmals keine Verkaufszahlen für das neue iPhone nach dem Startwochenende zu veröffentlichen. Zwar waren die neuen iPhone-Modelle in vielen Apple Stores kurz nach Verkaufsstart ausverkauft, doch schon zu diesem Zeitpunkt hatten Analysten wie der für gewöhnlich gut informierte Apple-Experte Ming-Chi Kuo vom koreanischen Marktforschungsunternehmen KGI die Ausverkäufe auf künstliche Verknappung seitens Apple zurückgeführt.

Jetzt erhärtet eine eigentlich nicht zu Veröffentlichung gedachte Studie der GfK die Befürchtungen, wie Businessinsider berichtet. Die Marktforscher gehen demnach von 25 Prozent weniger verkauften iPhone 7-Modellen gegenüber der Vorgängergeneration aus. Für die Analyse soll die GfK Distributionskanäle untersucht haben. Zwar ist der Bericht nicht einsehbar und als Quellen fungieren lediglich Menschen, für die er einsehbar war, allerdings decken sich die Zahlen mit einer ähnlichen Analyse des taiwanischen Magazins Digitimes. Demnach hatte Apple seine asiatischen Chiplieferanten darüber informiert, dass die Chipaufträge für das erste Quartal 2017 voraussichtlich um 20 Prozent zurückgehen würden.