Niederlassung in München: Fuze geht in Deutschland an den Start

Der US-Anbieter Fuze vermarktet cloudbasierte Voice-, Video- und Collaboration-Lösungen den Unified-Communications-Markt. Jetzt geht das Unternehmen auch in Deutschland an den Start.

Alexander Zschaler ist Vice President für Deutschland bei Fuze
(Foto: Fuze)

Fuze aus Cambridge, Massachusetts positioniert sich als Anbieter von Unified Communications as a Service (UCaaS). Mit Alexander Zschaler beschäftigt das Unternehmen jetzt einen Vice President für Deutschland. Alexander Zschaler wird für die Geschäftsentwicklung und die Vermarktungsstrategie von Fuze in Deutschland verantwortlich zeichnen und ein Team von Vertriebsleitern und Pre-Sales-Managern sowie Solution Architects in der neueröffneten Münchner Niederlassung leiten.

Zschaler bringt langjährige Erfahrung im Start-up-Bereich mit. Hier verhalf er bereits Unternehmen wie Lithium und Zuora zu Wachstumsergebnissen. Zuletzt bekleidete er bei Zuora die Position Regional Director DACH. Zschaler bekleidete zudem bereits leitende Funktionen bei mittelgroßen Softwareunternehmen und bei IBM.

Fuze erhielt vor Kurzem eine finanzielle Förderung von 112 Millionen US-Dollar des Eigenkapitalinvestors Summit Partners. Diese Investition will das Unternehmen nutzen, um seine offensive, globale Expansion voranzutreiben. Neben dem europäischen Hauptsitz in Amsterdam und weiteren Standorten in Großbritannien, Dänemark, Frankreich will Fuze auch neue Niederlassungen in der Schweiz eröffnen.

Die europaweite Expansion ist ein wesentlicher Bestandteil der Wachstumsstrategie für das Jahr 2016. Das Unternehmen konnte mit einer Umsatzsteigerung von 150 Prozent gegenüber dem Vorjahr bereits ein beachtliches Wachstum in Europa erzielen und 60 neue Kunden in den letzten zwölf Monaten gewinnen. Die Zahl der Mitarbeiter in Europa wuchs von 15 im Januar 2015 auf bis heute mehr als 120. Weltweit hat das Unternehmen im vergangenen Jahr über 400 Mitarbeiter eingestellt.