Unter grüner Flagge: Unify auf dem Weg in den Mittelstand

Unify sieht den Wandel abgeschlossen: Ein neuer Name für einen jungen Markt. Der Umbenennung folgt jetzt auch der strukturelle Wandel.

Unify unter neuer Flagge - Die Partner zeigen sich zufrieden (Foto: Fotolia / Andrey Shtepa / CRN)

Siemens Enterprise Communications ist Geschichte – zumindest der Name. Seit Oktober des vergangenen Jahres firmiert der UC-Anbieter unter dem Titel Unify und sieht in diesem eine Entwicklung hin zu einem modernen Markt. »Siemens Enterprise Communications stand nicht mehr für das, was wir tun«, erklärt Thomas Schmieske, Leiter Indirect Channel bei Unify. Laut Schmieske ist der neue Name bei den Partnern und Kunden gut angekommen. Aber auch die neue Corporate Identity dient als Aushängeschild der Geschäftsidee. Die vorherrschende Farbe Grün soll als »Farbe der Mitte« verbinden – wie auch UC. »Die Siemens AG bleibt aber weiterhin Gesellschafter«, sagt Schmieske gegenüber CRN.

Während sich bei den Joint Venture-Partnern The Gore Group und Siemens nichts ändert, gehen mit der Namenswechsel Neuerungen für das Vertriebsnetzwerk einher. »Wir wollen wachsen«, so Schmieske. »Besonders über Partner.« Laut dem Channel-Leiter ist Unify in den ersten Monaten des Jahres deutlich gewachsen, wobei das indirekte Geschäft eine gewichtige Stellung einnimmt. Und auch die Zukunft birgt enorm viel Potenzial für die Zusammenarbeit mit den verschiedensten Resellern - der Fokus liegt dabei auf dem Mittelstand. »Kommunikation wird immer komplexer«, so Schmieske. »Der Partner muss mittlerweile als Berater des Endkunden auftreten.« Um für diese Entwicklung gerüstet zu sein, bietet Unify Schulungen, die Resellern das nötige UC-Know-how an die Hand geben sollen.

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Kommentare (1) Alle Kommentare

Antwort von 22 century , 17:25 Uhr

BYOD und unabhängig von den Endgeräten - das kostet Kundschaft . Wer Endgeräte liefert WIRD auch die Technik dazu anbieten und verkaufen wollen - Das wird noch spannend.