Lünendonk-Studie: Enterprise Mobility erfordert klare Strategie

Unternehmen, die nicht über eine durchdachte Mobilitäts-Strategie verfügen und lediglich ein reines Gerätemanagement betreiben, haben zwar mobil angebundene Mitarbeiter, schöpfen aber nicht alle Potenziale von Enterprise Mobility aus.

Seven Principles AG-Vorstand Höhmann: »Mobilität ist kein Selbstzweck«. (Fotos: Seven Principles)

Die von der Seven Principles AG gesponserte Lünendonk-Studie bringt wichtige Ergebnisse im Hinblick auf die Vorteile strategisch sinnvoll aufgestellter Enterprise Mobility.

Im Rahmen der Studie wurden mehr als 90 Unternehmen mit jeweils mehr als 1.000 Mitarbeitern befragt. 22 Prozent der befragten Unternehmen haben mehr als 2.000 mobile Endgeräte im Einsatz. Befragt wurde neben CIOs und IT-Leitern auch eine Gruppe von Non-IT-Managern.

Laut der Untersuchung erhoffen sich die befragten Unternehmen von Mobile Enterprise einen erleichterten Informationsaustausch, bessere Erreichbarkeit, höhere Agilität und eine höhere Kundenzufriedenheit erwarten. Je nach Branche wurden dabei andere Schwerpunkte deutlich: Banken und Dienstleister erwarten von Mobile Enterprise vorrangig eine verbesserte Kundenbindung, für die Industrie nimmt jedoch die Steigerung der Prozess-Effizienz einen wichtigeren Stellenwert ein. Im Gesundheitswesen und im öffentlichen Dienst zeigt sich, dass die Verbesserung der Kostenstrukturen im Vordergrund steht.

Diese Ziele können jedoch nur erreicht werden, wenn eine ausgereifte Mobilitäts-Strategie zugrunde liegt. Die Ergebnisse belegen, dass Unternehmen, die keine umfassende Strategie vorweisen konnten und lediglich ein reines Gerätemanagement betreiben, zwar mobil angebundene Mitarbeiter haben, aber nicht alle Potenziale von Enterprise Mobility ausschöpfen.

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