Neues Channel-Modell: Riverbed setzt auf Kompetenz statt Umsatz

Mit Spezialisierungsmöglichkeiten in seinem neuen Partnerprogramm reagiert der amerikanische Hersteller auf sein gewachsenes Portfolio. Welcher Stufe ein Partner angehört, richtet sich künftig nicht mehr nach dem Umsatz sondern nach den Zertifizierungen.

Andreas Hartl, Regional Director Germany bei Riverbed, Foto: Riverbed

Riverbed arbeitet weiter am Umbau seines Channels. Nachdem der amerikanische Hersteller in der Vergangenheit so viele Reseller wie möglich in sein Partnerprogramm aufgenommen hatte, steht nun die Zusammenarbeit mit ausgewählten resellernn, die auch Presales, Postsales, Maintainance und Professional Services übernehmen, im Mittelpunkt. »Für uns ist es extrem wichtig ein hochwertiges Ökosystem an Partnern zu haben«, sagt Andreas Hartl, Regional Director Germany bei Riverbed.

Im kürzlich vorgestellten neuen Partnerprogramm, das nur noch drei statt wie bisher vier Stufen umfasst, spielt dann auch nicht mehr der Umsatz die ausschlaggebende Rolle für das Level eines Partners, sondern seine Kompetenz. Profitieren sollen künftig vor allem Partner, die in Zertifizierungen und Schulungen investieren.

Hintergrund des neuen Channelmodells ist vor allem das deutlich breitere Portfolio, das sich Riverbed in jüngster Zeit aufgebaut hat. Zum Kerngeschäft mit WAN Optimization sind mittlerweile die drei Business Units Performance Management, Application Delivery und Storage Delivery dazugekommen. Die Bedeutung der neuen Unternehmensbereiche soll weiter wachsen. Während Riverbed 2013 noch 80 Prozent seines Umsatzes mit seinen traditionellen WAN-Optimierungslösungen erzielt hat, sollen im neuen Jahr Themen wie Performance Management und Storage Delivery bereits verstärkt zum Umsatz beitragen.

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