Neues Channel-Modell: Riverbed setzt auf Kompetenz statt Umsatz

Mit Spezialisierungsmöglichkeiten in seinem neuen Partnerprogramm reagiert der amerikanische Hersteller auf sein gewachsenes Portfolio. Welcher Stufe ein Partner angehört, richtet sich künftig nicht mehr nach dem Umsatz sondern nach den Zertifizierungen.

Spezialisierungen im Fokus

Im überarbeiteten Partnerprogramm rücken dementsprechend Spezialisierungen stärker in den Vordergrund: Riverbed hat die vier Kompetenzbereiche WAN-Optimierung, Storage Delivery, Application Delivery und Performance Management geschaffen. Reseller, die als Elite-Partner der höchsten Stufe des neuen Programms angehören, müssen für mindestens drei der vier Kompetenzen zertifiziert sein. Für Elite-Partner macht Riverbed zudem auch weiterhin Umsatzvorgaben.

»Bei den anderen Stufen geht es ausschließlich um die Kompetenz der Partner«, betont Deutschlandchef Hartl im CRN-Gespräch. Dabei will Riverbed gezielt auch kleinere spezialisierte Systemhäuser adressieren, die sichals Premium-Partner auf mindestens eine Kompetenz fokussieren. Partner der untersten Stufe Authorized müssen dagegen nur minimale Schulungsanforderungen erfüllen.

Um sich für die neuen Partnerstufen zu autorisieren, mussten Reseller bereits bis zum 6. Januar erste Sales-Zertifizierungen erwerben. Weiterführende technische Zertifizierungen müssen die Partner bis zum 1. Juli absolvieren.

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