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Apple bricht ein, Huawei legt zu

02. August 2019, 09:09 Uhr   |  Daniel Dubsky

Apple bricht ein, Huawei legt zu
© F-Stop Boy - AdobeStock

Obwohl der Smartphone-Markt schrumpft, können Samsung und Huawei zulegen – für den chinesischen Hersteller läuft es sogar besser als erwartet. Apple dagegen verzeichnet massive Einbußen und droht, den dritten Rang zu verlieren.

Im zweiten Quartal 2019 wurden IDC zufolge weltweit 333,2 Millionen Smartphones verkauft und damit 2,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Marktführer bleibt Samsung, das seinen Absatz entgegen dem Trend um 5,5 Prozent auf 75,5 Millionen Geräte steigern und damit seinen Marktanteil auf 22,7 Prozent ausbauen konnte. Aber auch für die Nummer zwei im Smartphone-Geschäft gab es Zuwächse – und das ist durchaus überraschend, denn es handelt sich um Huawei, das im Mai durch Sanktionen der USA massiv unter Druck geriet. Laut IDC verschob der chinesische Hersteller daraufhin viele Ressourcen in den Heimatmarkt und konnte dort Rekordverkäufe erreichen. 62 Prozent der 58,7 Millionen Smartphones, die Huawei im zweiten Quartal weltweit absetzen konnte, wurden in China verkauft. Das fing Rückgänge in Europa und Nordamerika mehr als auf, sodass unter dem Strich ein Absatzplus von 8,3 Prozent steht – das größte unter den Top-Herstellern. Der Marktanteil wuchs dadurch auf 17,6 Prozent.

Große Einbußen verzeichnete dagegen Apple: Die iPhone-Verkäufe brachen um 18,2 Prozent auf 33,8 Millionen ein, mit einem Marktanteil von 10,1 Prozent liegt Apple nur noch knapp vor Xiaomi mit 9,7 Prozent. Der chinesische Hersteller musste einen leichten Rückgang verkraften, der wohl den verstärkten Huawei-Aktivitäten auf dem Heimatmarkt geschuldet war. Den fünften Rang im Smartphone-Markt belegt weiter Oppo, das mit kleinen Zugewinnen auf einen Marktanteil von 8,9 Prozent kommt.

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