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Kriminelle Attacken über Port 443

Angriffe auf Fritzbox aufgeklärt

10. Februar 2014, 11:02 Uhr   |  Folker Lück

Angriffe auf Fritzbox aufgeklärt

Fritzbox: Cyberkriminelle knackten den Port 443. (Foto: AVM)

AVM gibt Entwarnung: Die in den letzten Tagen aufgetretenen Angriffe auf die Fritzbox sind nachvollzogen. Durch intensive Entwicklungsarbeit konnte der Hersteller das Angriffsmuster der Täter identifizieren.

Die Täter haben demnach über den Port 443 einen Angriff durchgeführt und sind so in die Fritzbox eingedrungen. Dabei konnten auch Passwörter entwendet werden. AVM stellt ab sofort Software-Updates bereit, so dass keine weiteren Angriffe nach diesem Muster erfolgen können. Das Berliner Unternehmen hat die aktuellen Erkenntnisse an die ermittelnden Behörden übergegeben.

Peter Faxel, CTO bei AVM: »Die Entwicklung neuer Software durchläuft bei uns mehrere Sicherheitsstufen. Sie wird vor Veröffentlichung zusätzlich von namhaften Experten geprüft. Umso mehr bedauern wir die aktuellen Vorfälle und die Einschränkungen, die unseren Kunden aktuell entstehen«.

Die beobachteten Angriffe betreffen alle Fritzbox-Geräte, bei denen aktiv der »MyFRITZ«-Dienst oder der Fernzugriff eingeschaltet wurde. Da möglicherweise neben den Zugangsdaten weitere Passwörter entwendet wurden, empfiehlt AVM dringend, alle mit der Fritzbox zusammenhängenden Passwörter und Zugangsdaten zu erneuern. Eine Anleitung dazu findet sich unter www.avm.de/sicherheit.

Die bereits ausgesprochene Empfehlung den Port 443 (»Internetzugriff auf die Fritzbox über HTTPS«) zu schließen, gilt weiterhin und unterbindet diese Angriffe. Nach dem Laden des Updates stehen Fernzugriff und »MyFRITZ« wieder uneingeschränkt zur Verfügung.

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