"Mit gleicher Mannschaft mehr Endpoints sicher betreiben"
Während der Betrieb auf vollen Touren weiterläuft, arbeitet baramundi parallel an einer neuen Plattform, die den Partnern zahlreiche Verbesserungen für Betrieb und Automatisierung sowie neue Service-Ansätze bietet. Zwei Dinge werden jedoch nicht verändert, verspricht Geschäftsführer Michael Huber im Interview: Das klare Bekenntnis zum Channel und zu Qualität und Sicherheit 'Made in Augsburg'.
Eure Bewerbung für die CRN Channel Awards hat die erste Stufe genommen: Euer Unternehmen steht in der Finalrunde. Nun entscheidet die Jury. Was würde der Gewinn dieser Auszeichnung für Euer Unternehmen bedeuten?
Der Finaleinzug ist bereits eine besondere Anerkennung. Ein Gewinn wäre vor allem eine Bestätigung für unsere Mitarbeitenden, Partner und Kunden. Gleichzeitig würde er zeigen, dass unser Fokus auf langfristige Partnerschaften, persönliche Betreuung und praxisnahe Lösungen im Channel geschätzt wird.
Mit welchen Leistungen wollt Ihr die Jury überzeugen?
baramundi ist ein europäischer Hersteller, unsere Software wird in Augsburg entwickelt. Für Partner ist das 2026 ein konkretes Verkaufsargument, weil Kunden nach Datensouveränität, NIS2 und Cyber Resilience Act fragen und zunehmend Alternativen zu amerikanischen Plattformen suchen. Dazu kommt ein Partnermodell, in das wir sichtbar investieren: Mit Lukas Fischer haben wir den europäischen Partnervertrieb neu aufgestellt, über die baramundi Akademie enablen wir Partner technisch und vertrieblich. Mit dem baramundi Proactive Hub eröffnen wir ihnen zusätzlich neues Geschäft rund um Digital Employee Experience.
2025 war für viele IT-Unternehmen kein leichtes Jahr. Vor welchen Herausforderungen stand Euer Team? Und wie seid Ihr diesen begegnet?
Entscheidungen bei unseren Kunden haben 2025 länger gedauert, Budgets kamen später. Das hat unsere Partner im Projektgeschäft direkt getroffen. Parallel investieren wir in eine neue Plattform, bei laufendem Kerngeschäft. Das ist anstrengend. Wir haben trotzdem an der Investition in den Channel festgehalten, den europäischen Partnervertrieb neu aufgestellt und unseren Partnern eine klare Zusage gegeben: Das Geschäft läuft über den Channel, auch mit dem Proactive Hub.
Worauf führt Ihr Euren Erfolg zurück?
Auf die Kombination aus technologischer Kompetenz, Nähe zum Mittelstand und langfristigen Partnerschaften. Wir hören unseren Kunden und Partnern genau zu und entwickeln Lösungen, die IT-Abteilungen im Alltag messbar entlasten. Persönliche Betreuung und kurze Wege spielen dabei eine wichtige Rolle.
In welchen Themenbereichen seht Ihr in den kommenden 12 Monaten Chancen für mehr Wachstum?
Zwei Treiber überlagern sich: IT-Abteilungen müssen mit gleicher Mannschaft mehr Endpoints sicher betreiben, und sie wollen dabei unabhängiger von außereuropäischen Anbietern werden. Daraus entsteht Nachfrage nach Automatisierung, Endpoint Security und proaktivem IT-Management, bei dem Probleme erkannt werden, bevor der Anwender sie meldet. Für Partner liegt die Chance weniger im Lizenzverkauf als im Service darum herum: Betrieb, Automatisierung, Managed Services. Genau dafür haben wir den baramundi Proactive Hub gebaut.
Wie stellt sich Euer Unternehmen auf, um das Wachstumspotenzial auszuschöpfen?
Wir haben den Partnervertrieb in Europa neu aufgestellt und mit Lukas Fischer eine eigene Führung dafür geschaffen. Für den Proactive Hub gibt es ein eigenes Vertriebsteam, das Partner beim Aufbau von Managed Services unterstützt. Unsere Heimat ist der Mittelstand und der öffentliche Sektor. Mit unserem Ansatz gewinnen wir zunehmend auch größere Unternehmen. Was dabei gleich bleibt: kurze Wege, persönliche Ansprechpartner und Entscheidungen, die in Augsburg getroffen werden.
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