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Wirecard reicht Insolvenz ein

25. Juni 2020, 15:30 Uhr   |  dpa | Kommentar(e)

Wirecard reicht Insolvenz ein
© Wirecard

Der Skandal um die fehlenden Milliarden bei Wirecard erreicht einen neuen Höhepunkt: Es wird Antrag auf Insolvenz gestellt. Die Aktien haben insgesamt fast 98 Prozent verloren.

Nach dem Insolvenzantrag von Wirecard sind die Aktien des Zahlungsabwicklers am Donnerstag um weitere 80 Prozent auf 2,50 Euro abgesackt. Seit der abermaligen Verschiebung der Bilanz für 2019 vergangene Woche und dem Eingeständnis mutmaßlicher Luftbuchungen in Milliardenhöhe verloren sie damit fast 98 Prozent.

Der in einen Bilanzskandal verstrickte Konzern hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass er Antrag auf Insolvenz stelle. Auch Insolvenzanträge für Tochtergesellschaften der Wirecard-Gruppe würden geprüft. Wirecard hatte bereits mitgeteilt, dass 1,9 Milliarden Euro, die das Unternehmen auf Treuhänderkonten verbucht hatte, »mit überwiegender Wahrscheinlichkeit« nicht existieren (CRN berichtete).

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