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Interview mit Michael Hitzelberger und Marco Gregori

»Wir müssen für einen dauerhaften Wissenstransfer sorgen«

29. Juni 2016, 03:20 Uhr   |  Lars Bube | Kommentar(e)

»Wir müssen für einen dauerhaften Wissenstransfer sorgen«

»Umfangreiche Unterstützung in konkreten Projekten.« Michael Hitzelberger, Key Account Manager für Managed Service Provider bei Tech Data Azlan.

Michael Hitzelberger, Key Account Manager für Managed Service Provider bei Tech Data Azlan und Marco Gregori, CIO des MSP managedhosting.de, zeigen im Gespräch mit CRN auf, wie eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Partnerformen im Geschäft mit Managed Services aussehen sollte.

CRN: Herr Gregori, seit zehn Jahren bietet die managedhosting.de GmbH ihren Kunden Managed Services an – was sind die typischen Themen und Services, die vom Kunden angefragt werden?

Marco Gregori: Es ist erkennbar, dass die Nachfrage nach hoch-performanten Storage- und Serversystemen mit möglichst hohen und skalierbaren Kapa-zitäten – vorzugsweise an deutschen Standorten – immer größer wird.

CRN: Welche Themen sind für Kunden in-teressant, sofern diese proaktiv vom MSP angesprochen oder verkauft werden?

Gregori:
Innerhalb der letzten Jahre zeigt sich, dass eine vorhandene ISO27001-Zertifizierung und die Möglichkeit, geografisch voneinander getrennte Infrastrukturen für die Dienstbereitstellung anbieten zu können, für IT-Entscheider sehr relevant ist. Business Continuity-Szenarien und deren technische Realisierung sind ebenfalls Themen für unsere Kunden.

CRN: Herr Hitzelberger, seit einem Jahr fokussiert sich die Azlan auf Managed Service Provider. Womit zeichnen sich diese Partner – auch im Gegensatz zum klassischen Systemhaus – aus?

Michael Hitzelberger: In erster Linie mit mehreren Rechenzentren an deutschen Standorten, die ISO-zertifiziert sind. Die meisten MSPs haben sich auf bestimmte Services spezialisiert (zum Beispiel IaaS, SaaS, SAP-Hosting, etc.) und verfügen häufig über ein breites Netzwerk im ISV-Umfeld. Wir haben diese Partner in
unserem MSP Ecosystem mit klassischen Systemhäusern vernetzt. In diesem Ecosystem behält das Systemhaus den Zu-gang zum Kunden und der MSP bringt seine zusätzlichen Services ein. Die ersten Kooperationen zeigen, dass sich Hürden oder Ängste seitens des Systemhauses – Thema Kundenschutz – überwinden lassen und beide Seiten von der Kooperation profitieren.

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1. »Wir müssen für einen dauerhaften Wissenstransfer sorgen«
2. MSP-Modell zur Kundenbindung
3. Professionelle Unterstützung für den Fachhandel

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