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Cloud und Managed Services

VAD mit klarem Fokus

20. März 2020, 15:00 Uhr   |  Michaela Wurm | Kommentar(e)

VAD mit klarem Fokus
© CRN

Henning Jasper (li.) und Stefan Kleesattel, Gründer und Geschäftsführer der Vanquish GmbH, auf der Igel Disrupt in München

Mit seinem wichtigsten Herstellerpartner Igel und einem zweiten Standbein bei Managed und Cloud Services ist VAD Vanquish seit 17 Jahren solide gewachsen. Damit das so bleibt, will Vanquish-Gründer Henning Jasper verstärkt Systemhäuser dabei unterstützen, neue Cloud-Geschäftsmodelle aufzusetzen.

Über fast zwei Jahrzehnte ein solides Wachstum, das schaffen nicht viele Unternehmen in der   IT-Branche und schon gar nicht mit Distributionsgeschäft. Beim VAD Vanquish ist das Erfolgsgeheimnis eine Mischung aus solidem Wirtschaften und vorausschauender Spezialisierung. Die beiden Gründer Henning Jasper und Stefan Kleesattel sind seit der Gründung 2003 bis heute als Geschäftsführer an Bord. Und diese Kombination von hanseatischem Kaufmannsgeist und schwäbischer Solidität sei ein Teil des Erfolgs, meint Jasper. Der andere Teil sei der klare Fokus auf wenige Hersteller und zwar nicht auf die A-Brands, sondern auf gute Alternativen. Als Spezialist für Server-based Computing konnte Vanquish vor allem mit Herstellerpartner Igel über die Jahre kräftig wachsen. Igel ist bis heute der wichtigste Hersteller im Portfolio.

Bedarf an Managed Services wächst weiter
Vor rund acht Jahren bewiesen die beiden Gründer ein gutes Gespür und richteten den VAD auf Managed Services aus. Dieser Bereich mit den Partnern Solarwinds und Cloud Services sorgt seitdem für beschleunigtes Wachstum. Damals sei man
einer der Pioniere gewesen, erinnert sich Jasper im Gespräch mit CRN. Der wachsende Bedarf an Managed Services sei im Systemhausumfeld aber bereits
spürbar gewesen und halte bis heute an.

Auch die Umsatzverteilung hat sich über die Jahre verändert: Noch vor drei bis vier Jahren wurden 80 Prozent des Umsatzes mit Hardware erwirtschaftet und 20 Prozent mit Software. Heute entfallen nur noch knapp 50 Prozent auf Hardware, 40 Prozent auf Software und zehn Prozent auf Consulting. »Unser Geschäft ist kein Boxmoving, sondern sehr beratungsintensiv. Wir machen viel Enabling«, so Jasper. Und das zu hundert Prozent über Wiederverkäufer.

Systemhäuser müssen sich wandeln
Rund 3.500 aktive Kunden aller Größen zählt Vanquish heute, vom PC-Service bis zu den Top-10- Systemhäusern in Deutschland. Neukundengeschäft macht das Unternehmen aber vor allem mit Cloud Service Providern (CSP) und klassischen Systemhäusern, die sich zu CSPs entwickeln. »Wir sehen, dass immer mehr klassische Systemhäuser sich spezialisieren und teilweise umbenennen. Da ist sehr viel Bewegung im Markt, obwohl Deutschland hier noch sehr konservativ ist«, berichtet Jasper. Das sei auch nötig, weil kleine und mittlere Systemhäuser nicht alle Bereiche und Regionen ab-decken könnten. Sie müssten sich spezialisieren, damit am Ende nicht nur noch 50 Bechtles und Cancoms übrigblieben. Er schätzt, dass aber maximal fünf Prozent aller Systemhäuser und Reseller sich heute schon mit Cloud Services beschäftigen. Das sei aber nötig, um langfristig zu überleben.

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