Schwerpunkte

Schmuggel von Mobiltelefonen

Unverzollte Einfuhr endet für Schweizer mit Strafverfahren

14. Januar 2020, 16:02 Uhr   |  Julian Weber, dpa

Unverzollte Einfuhr endet für Schweizer mit Strafverfahren

Ein Mann aus der Schweiz hat versucht, Mobiltelefone und Kopfhörer im Wert von 30.000 Euro nach Deutschland einzuschmuggeln. Das Hauptzollamt Singen kam ihm auf die Spur.

Zöllner haben in Waldshut-Tiengen (Kreis Waldshut) in einem Paket eines 41-Jährigen Smartphones und kabellose Kopfhörer im Wert von mehr als 30.000 Euro gefunden. Die Beamten beobachteten den in der Schweiz lebenden Mann dabei, wie er das versandfertige Päckchen zur Post bringen wollte, wie das Hauptzollamt am Dienstag in Singen mitteilte. Der Mann behauptete demnach, dass sich in dem Paket nur ein paar elektronische Teile befinden würden. Die Zöllner fanden darin Ende vergangener Woche aber 26 Smartphones und 36 kabellose Kopfhörer. 

Eine Überprüfung der Seriennummern ergab den Angaben zufolge, dass die Mobiltelefone aus der Schweiz kamen und dort registriert waren. Da der 41-Jährige die Geräte nicht angemeldet hatte, wurde gegen ihn ein Strafverfahren eingeleitet. Zudem wurden die Einfuhrabgaben und eine Sicherheitsleistung für die zu erwartende Strafe fällig. Insgesamt musste er 14.000 Euro bezahlen.

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Sonos verklagt Google wegen Patentverletzung
Apple beharrt auf sicherer Verschlüsselung
Deutsche Exporte sinken
Berlin ist »Skimming«-Hauptstadt
Digitalbranche auf Wachstumskurs

Verwandte Artikel

dpa, CRN

Unterhaltungselektronik

Smartphone