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Schwacher Jahresstart

Übernahmeangebot für Intershop

30. April 2019, 17:30 Uhr   |  Lars Bube

Übernahmeangebot für Intershop

Die wirtschaftliche Entwicklung der Jenaer Software-Firma Intershop schwankt seit Jahren stark. Derzeit läuft es bei dem Spezialisten für Internet-Handelsprogramme nicht so gut. Der Vorstand erwartet Besserung - auch dank eines Investors.

Die Umstellung des Geschäftsmodells sorgt weiter für rote Zahlen beim Jenaer Software-Anbieter Intershop. Im ersten Quartal 2019 verbuchte das börsennotierte Unternehmen ein negatives Betriebsergebnis (Ebit) von 2,1 Millionen Euro, wie der Vorstand am Dienstag in Jena mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte das Minus nur bei 700.000 Euro gelegen.

Der Quartalsumsatz verringerte sich von 8,1 Millionen auf 7,3 Millionen Euro. Intershop-Vorstandschef Jochen Wiechen sprach von einem verhaltenen Start ins Geschäftsjahr, bestätigte jedoch die Geschäftsprognose mit einem Umsatzplus von mehr als zehn Prozent und einem »leicht negativen operativen Ergebnis«. Intershop hat sein Geschäft auf Cloudlösungen umgestellt. Kunden müssen damit keine Software-Lizenzen kaufen, sondern zahlten nur noch für die Nutzung der Programme für den Internet-Handel. Dadurch soll sich der Umsatz kontinuierlicher als in der Vergangenheit entwickeln.

»Die wiederkehrenden Cloud-Umsätze sind im ersten Quartal um 30 Prozent gestiegen«, sagte Wiechen. Allerdings habe sich der Auftragseingang nur verhalten etwa auf dem Niveau des Vorjahresquartals entwickelt. Grund seien Projektverschiebungen. »Das neue Geschäft baut sich auf«, sagte der Vorstandschef.

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