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Hyperscaler und Cloud-Services

So baut Ingram Micro sein Portfolio aus

31. Mai 2019, 00:30 Uhr   |  Martin Fryba

So baut Ingram Micro sein Portfolio aus
© Ingram Micro

AWS ist nach Microsoft Azure und IBM Cloud der dritte Hyperscaler im Portfolio des Broadliners, Google Cloud wird wohl bald folgen.

Der neue Partner AWS ist für Ingram Micro einen weiteren Meilenstein, auch weitere neue Services sollen den Weg des Broadliners zum Full-Service-Prodider für den Channel ebnen.

TOP 2019: Thomas Groß im Interview

»Meilenstein AWS«
Neuer Partner im Cloud-Business von Ingram Micro ist Amazon Web Services. AWS ist somit nach Microsoft Azure und IBM Cloud der dritte Hyperscaler im Portfolio des Broadliners. Damit sollen die Reseller über Ingram Micro an der boomenden Nachfrage nach IaaS-Infrastruktur partizipieren. AWS ist aufgrund einer Vielzahl von Cloud-Services äußerst komplex, zumal wenn sie Bestandteil einer Multi-Cloud-Architektur sein sollen. Ohne Schulungen und teilweise verpflichtende Zertifizierungen scheidet AWS für viele mittelständische und kleinere Systemhäuser aus. Sie verfügen meist über keinen AWS-Experten. Dem beugt Ingram Micro vor: Man unterstützte Fachhandelspartner beim Umzug von On-Premise-Installationen nach AWS mit eigenen Lifecycle Migration-Services. Außerdem startet Ingram Micro ab kommendem Juni mit »paketierten Lösungen«.

Dazu zählen die Bereiche Landing Zone, Backup und Workspaces. Letzteres ist ein Cloud-Desktop auf Basis von Windows oder Linux, der virtuelle Arbeitsplatz sei schnell skaliert und innerhalb weniger Minuten bereitgestellt. Abgerechnet werde monatlich oder sogar stündlich. Das soll Kosten im Vergleich zu lokalen VDI-Lösungen sparen.

Es darf als gesichert gelten, dass Google Cloud der nächste Hyperscaler sein wird, der in Ingram Micros XaaS-Strategie eingebunden wird.

Außerdem hat Ingram Micro bereits vor einigen Wochen ein neues Demo- und Testcenter in Dornach bei München eröffnet, wo Systemhäuser und MSPs komplexe Workloads testen und gemeinsam mit Kunden evaluieren können. Darüber sprach CRN-TV mit Ingram Manager Thomas Groß.

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