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RIB-Software-Übernahme

Schneider Electric biegt in die Zielgerade ein

23. April 2020, 13:44 Uhr   |  Bernd Zeberl, dpa-AFX | Kommentar(e)

Schneider Electric biegt in die Zielgerade ein
© Schneider Electric

Schneider Electric hat die Mindestannahmeschwelle seiner Aktien an der Börse erreicht: Nun fehlt noch die Genehmigung von der Wettbewerbsaufsicht und die Übernahme von RIB Software kann stattfinden.

Der französische Industriekonzern Schneider Electric hat eine entscheidende Hürde bei der Übernahme des deutschen Softwareanbieters RIB Software genommen. Bei der Zahl der angebotenen Aktien habe man die Mindestannahmeschwelle erreicht, sagte Schneider-Electric-Finanzchefin Hilary Maxson bei einer Telefonkonferenz anlässlich der am Donnerstag veröffentlichten Zahlen zum Umsatz im ersten Quartal. Aufseher müssen dem Vorhaben noch zustimmen. Schneider Electric rechnet mit grünem Licht noch im zweiten Quartal.

Der französische Konzern hatte im Februar angekündigt den deutschen Hersteller von Bausoftware für rund 1,5 Milliarden Euro übernehmen zu wollen. Die Offerte über 29 Euro je Aktie lief bis Mittwoch Mitternacht und hatte eine Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent.

RIB Software mit Sitz in Stuttgart ist spezialisiert auf Bausoftware für Planer, Architekten und Bauunternehmen. Schneider Electric ist vor allem in der Elektrotechnik und der Industrieautomatisierung stark.

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