Schwerpunkte

CRN-Interview zu gebrauchter Software

»Schmerzhaft und unerwartet für die Software-Hersteller«

18. März 2014, 16:47 Uhr   |  Lars Bube


Fortsetzung des Artikels von Teil 2 .

Veränderungen durch Mietmodelle

CRN: Microsoft versucht bei Windows 8 mit Mitteln wie der Hardwarebindung einen Weiterverkauf praktisch zu verhindern. Wird es nach Ihrem Dafürhalten also in ein paar Jahren die nächste Klagewelle geben?

Lang: Das Urteil erlaubt den Herstellern ausdrücklich, eventuelle technische Hindernisse einzubauen. Microsoft hat das Betriebssystem Windows 8 so mit dem BIOS verbunden, dass eine Trennung der Software nicht mehr möglich ist. Und auch das neue Office 2013 muss nun mit der persönlichen Microsoft Life-ID registriert werden, was einen späteren Verkauf fast unmöglich macht.

CRN: Beeinflusst das Cloud Computing ihr Geschäftsmodell?

Reiner: Noch ist das „Cloud Computing“ für Microsoft in Deutschland nicht sehr ausgeprägt. Sollte sich die Lösung der „Mietsoftware“ von Microsoft mit Office 365 durchsetzen, bedeutet dies aber das Ende der Gebrauchtsoftware. Denn Mietsoftware durfte noch nie weiterverkauft werden. Wir sind aber darauf vorbereitet. In unseren Audits bieten wir schon heute auch Office 365 Lösungen an. Man muss sich den zukünftigen Gegebenheiten immer anpassen.

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1. »Schmerzhaft und unerwartet für die Software-Hersteller«
2. Spürbarer Auftrieb fürs Geschäft
3. Veränderungen durch Mietmodelle

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