Schwerpunkte

Buy & Build-Strategie von All for One Steeb

Neue Themen im SAP-Geschäft

28. Januar 2014, 15:14 Uhr   |  Ulrike Garlet

Neue Themen im SAP-Geschäft

Lars Landwehrkamp, Vorstandssprecher von All for One Steeb, Foto: All for One Steeb

Das SAP-Systemhaus All for One Steeb fokussiert sich auf sein Kerngeschäft mit SAP-Dienstleitungen für mittelständische Kunden in der DACH-Region. Je stärker SAP das eigene Portfolio ausbaut, desto mehr rückten jedoch neue Themen wie Hana und mobile Lösungen in den Mittelpunkt der Strategie von All for One Steeb.

SAP wandelt sich von der ERP-Company zum Plattform-Anbieter – und stellt dabei auch seine Partner vor die Herausforderung, Themen wie mobile Lösungen, Datenbanken und Cloud aufzugreifen. »SAP hat ein ziemliches Tempo vorgelegt was Innovationen und Zukäufe angeht. Das ist für uns als großer SAP-Partner Chance und Herausforderung gleichzeitig«, fasst es Lars Landwehrkamp, Vorstandssprecher bei All for One Steeb, zusammen.

Das Systemhaus aus Filderstadt bei Stuttgart hat insbesondere mit seiner Buy & Build-Strategie, die Übernahmen zu einem wichtigen Bestandteil der Wachstumsstrategie macht, auf die steigenden Anforderungen an SAP-Partner reagiert. Vor allem die Akquisition der SAP-Tochter Steeb Anwendungssysteme mit 190 Mitarbeitern im November 2011 hat den Dienstleister mit einem Schlag zum größten SAP-Partner im deutschsprachigen Mittelstandsmarkt gemacht. Aber auch im zurückliegenden Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2012 bis zum 30. September 2013 hat All for One Steeb wieder drei Systemhäuser übernommen: Mit der Akquisition des Lübecker Konkurrenten OSC hat sich der SAP-Komplettdienstleister ein Standbein im norddeutschen Raum aufgebaut. Auch die Übernahme des Mittelstandsgeschäfts von Fiducia im Mai 2013 zielte darauf ab, das eigene Kerngeschäft mit Dienstleistungen im SAP-Umfeld zu stärken.

Mit der Übernahme des Münchner Microsoft Cloud Technologie-Spezialisten Webmaxx hat sich All for One Steeb dagegen ein neues Geschäftsfeld im Wachstumsmarkt für Microsoft Messaging Services aus dem Rechenzentrum erschlossen. Auch in diesem Geschäftsjahr hat sich das Systemhaus zum Ziel gesetzt, zwei bis drei Übernahmen zu tätigen. »Wir suchen erfolgreiche Unternehmen, die in unsere Strategie passen«, sagt Landwehrkamp.

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2. Fokus auf SAP-Dienstleistungen

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