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Mobile Gaming und digitale Distribution

Neue Herausforderungen für den Spielemarkt

20. August 2013, 10:54 Uhr   |  Stefan Adelmann

Neue Herausforderungen für den Spielemarkt

Foto: Fotolia / Péte Mács

Der Spielemarkt muss sich auf den mobilen Wandel, digitale Distribution und permanent wechselnde Trends einstellen, um die breitgefächerte Käuferschaft zu bedienen.

Galten Games lange Zeit als Nischenprodukt, sind sie heute längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Fachmessen wie die Gamescom in Köln ziehen jährlich hunderttausende Enthusiasten an und bis 2014 soll der weltweite Videogames-Markt laut dem Börsenmagazin »Der Aktionär« einen Umsatz von 30 Milliarden US-Dollar erzielen. Zahlen des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) zeigen, dass allein die deutsche Computer- und Videospielbranche im vergangenen Jahr knapp zwei Milliarden Euro umsetzte.

Die globale Wirtschaftsflaute geht jedoch auch am Spielemarkt nicht ungesehen vorbei. »Es gibt definitiv einen Boom im Games-Markt, auch wenn einzelne Sektoren zurzeit zu kämpfen haben«, erklärt Nick Button-Brown, General Games Manager beim deutschen Entwicklerstudio Crytek. Gerade bei der kostenpflichtigen Nutzung von Online- und Browser-Games gingen die Zahlen deutlich zurück. Dennoch gibt es viele Faktoren, die den Markt stetig antreiben und ihn zu einem lukrativen Geschäft machen. »Die Zeit sowie auch das Budget, welches Menschen für Videospiele aufbringen, ist enorm. Und beides steigt stetig an«, sagt Button-Brown.

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1. Neue Herausforderungen für den Spielemarkt
2. Mobile Games als neuer Schwerpunkt
3. Multifunktionale Konsolen der nächsten Generation
4. Konkurrenz für den Fachhandel
5. Virtuelle Zukunft

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