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Support-Ende für Vista, Office 2007 und viele andere

Microsoft schickt über 40 Produkte in Rente

05. April 2017, 10:45 Uhr   |  Lars Bube

Microsoft schickt über 40 Produkte in Rente

In diesem Jahr läuft der erweiterte Support für über 40 Microsoft-Produkte aus. Während der Exchange Server 2007, Dynamics NAV 5.0 und Windows Vista schon am 11. April aus dem Programm fallen, folgen im Sommer und Herbst weitere Anwendungen wie die Office 2007-Familie.

Das Jahr 2017 bringt das Support-Ende für eine ganze Reihe von Microsoft-Produkten. Insgesamt endet in diesem Jahr der Mainstream-Support für mehr als 40 Produkte, hinzu kommen rund zehn weitere Anwendungen, die auf den Extended Support umgestellt werden. Einige davon, wie Office 2007 und der Exchange Server 2007, werden noch von vielen Unternehmen und Privatanwendern genutzt, andere wie Windows Vista sind sowieso nur noch Randerscheinungen. Zudem gibt es einige Sonderfälle wie Windows 7 und Windows 8.1 sowie Office für Mac 2011, die sich zwar noch einige Jahre im gültigen Support-Zeitfenster befinden, aber dennoch ab diesem Jahr mit einigen Einschränkungen versehen werden. Für den Fachhandel gilt es daher, die Kunden rechtzeitig über den auslaufenden Support zu informieren und ihnen mögliche Alternativen anzubieten.

Im Normalfall gewährt Microsoft auf seine Programme ab dem Erscheinungsdatum jeweils fünf Jahre »Mainstream Support« inklusive funktionaler Updates und Service-Packs, plus weitere fünf Jahre »Extended Support«, mit dem nur noch wichtige Sicherheitslücken geschlossen und schwerwiegende Bugs beseitig werden. Nicht sicherheitsrelevante Updates sowie der Support stehen in der zweiten Hälfte des Support-Zeitraums nur noch kostenpflichtig zur Verfügung. Wünsche für Änderungen und neue Features nimmt Microsoft dann nicht mehr entgegen. Diese Zeiträume sind aber nicht garantiert und können in Einzelfällen auch verlängert oder verkürzt werden. Dabei spielen zudem auch die installierten Service-Packs (SP) eine wichtige Rolle. Während das beliebte Windows XP mit dem SP3 beispielsweise länger als ursprünglich geplant unterstützt wurde, war für Windows 8 schon früher Schluss, wenn nicht auf die offiziell als SP geltende Version 8.1 upgedatet wurde. Bei wichtigen Programmen für die Infrastruktur wie Windows- und SQL-Server können seit der Version Windows Server 2008 R2 zudem sechs zusätzliche Jahre über die »Premium Assurance« erworben werden. Damit soll Unternehmen genügend Zeit zum Umstieg in die Cloud eingeräumt werden. Für Anwendungen wie Office und Exchange gibt es diese Möglichkeit jedoch nicht.

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1. Microsoft schickt über 40 Produkte in Rente
2. Extended Support ab 2017
3. Support-Ende im Frühjahr 2017
4. Support-Ende im Sommer 2017
5. Support-Ende im Herbst 2017
6. Überblick: Digitale Auslaufmodelle

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