Schwerpunkte

Illegale Durchsuchung

Kim Dotcom darf Neuseelands Ermittlungsbehörden verklagen

06. Dezember 2012, 16:31 Uhr   |  Lars Bube

Kim Dotcom darf Neuseelands Ermittlungsbehörden verklagen

Dotcom erzielt Erfolg. (Bild: Megaupload)

Bei seinem Feldzug gegen die Ermittlungsbehörden hat Kim Dotcom, alias Kim Schmitz, einen weiteren Erfolg bei Gericht erzielt. So entschied ein Neuseeländisches Gericht, dass Dotcom die neuseeländische Polizei und den Geheimdienst verklagen kann.

Ein neuseeländisches Gericht hat entschieden, dass der Unternehmer Kim Dotcom den neuseeländischen Geheimdienst und die Polizei auf Schadensersatz verklagen darf. Dies berichtet exklusiv die National Business Review. Weiterhin urteilte das Gericht, dass Dotcom alle Überwachungsprotokolle die über ihn angefertigt worden sind, ausgehändigt werden müssen. Begründet wird dies damit, dass es gesetzlich verboten sei Bürger und Bewohner des Inselstaates auszuspionieren.

Nach eigener Aussage wurde Dotcom bei der Durchsuchung seiner Villa im Jahr 2012 durch die Ermittlungsbehörden misshandelt. Die seinerzeit ausgestellten Durchsuchungsbefehle wurden von einem Gericht bereits für ungültig erklärt. Unklar ist bis dato auch, wie weit der amerikanische Inlandsgeheimdienst FBI in das Ermittlungsverfahren involviert ist.

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Megaupload ist down
Keine Gnade für Kim Schmitz
Kim Schmitz: Justiz gesteht Fehler ein
Kim Schmitz setzt zum Befreiungsschlag an
Kim Schmitz feiert Urteil mit seinen Followern

Verwandte Artikel

Graumarkt

Urheberrecht