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Ein Viertel der Belegschaft soll weg

IBM plant Massenentlassungen

26. Januar 2015, 14:20 Uhr   |  Werner Fritsch | Kommentar(e)

IBM plant Massenentlassungen
© IBM

IBM-Chefin Virginia Rometty ist unter Druck.

Der IT-Riese IBM will angeblich rund 110.000 Mitarbeiter entlassen. Danach soll die geplante Umorganisation vorangetrieben werden.

Wie bereits berichtet, will CEO Virginia Rometty IBM umorganisieren, um wachstumsträchtige Themen mit Software-Fokus besser adressieren zu können. Doch zuvor soll anscheinend das Personal dem rückläufigen Geschäftsverlauf angepasst werden.

Seit mittlerweile elf Quartalen in Folge schrumpft der Umsatz von IBM, der Anbieter verliert immer mehr Kunden und Projekte. Wie der IT-Journalist Robert Cringely in dem US-Medium Forbes berichtet, soll es in dieser Woche deshalb ein Blutbad geben: Rund 26 Prozent der Beschäftigten, was zirka 110.000 Personen entspricht, sollen ihre Kündigungsschreiben erhalten. Beim Cloud Computing, wo sich IBM durch die SoftLayer-Akquisition in Stellung gebracht hat, wird wesentlich weniger Personal gebraucht als bei On-Premise-Lösungen, Projekt- und Outsourcing-Geschäften. Neben den Dienstleistungsabteilungen sollen auch die verbliebenen Hardware-Bereiche dezimiert werden. Von IBM liegt bislang keine Stellungnahme vor.

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