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HDR-Fotos auf die einfache Art

13. Februar 2007, 11:44 Uhr   |   | Kommentar(e)

HDR-Fotos auf die einfache Art

HDR-Aufnahme des Supercomputers im Leibniz-Rechenzentrums in Garching. (Foto: Kai Hamann für sgi, produced by gsiCom)

Für "High Dynamic Range" Fotos werden mehrere unterschiedlich belichtetet Bilder derselben Szene kombiniert. Das Ergebnis: ein Dynamikumfang, der sich mit einer einzelnen Aufnahme nicht abbilden lässt.

Bei Spiegel Online ist ein interessanter Artikel über den Münchner Fotografen Kevin Creley erscheinen, der sich auf die Anfertigung von HDR-Bildern spezialisiert hat. Er verwendet dazu Adobe Photoshop, aber es geht auch anders: mit Software wie Photomatix, das etwa 100 Dollar kostet, können auch Anwender die sich nicht in Photoshop zu Hause fühlen HDR-Bilder machen - eine Testversion zum Ausprobieren kann über das Internet geladen werden. Andere spezielle HDR-Programme, auf die in verlinkten Artikeln hingewiesen wird, sind zum Beispiel die Freeware Picturenaut, easyHDR, Artizen HDR (www.supportingcomputers.net) und FDRTools (www.fdrtools.com), das es in einer Freeware-und einer leistungsfähigeren kommerziellen Version gibt.

Die Möglichkeit, HDR-Bilder auch aus einem einzigen RAW-Foto zu machen, ist ein gutes Verkaufsargument für höherwertige Kameras, Polarisationsfilter und Stative, mit denen sich die Technik ausreizen lässt. Die Beispielbilder zum Spiegel-Artikel machen jedenfalls Lust auf selber machen.

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