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Handel hofft auf Migration zu Windows 10

11. März 2019, 10:58 Uhr   |  Lars Bube

Handel hofft auf Migration zu Windows 10
© compuinfoto - Fotolia

Obwohl die große Migrationswelle auf Windows 10 bisher ausblieb, zeigt sich Microsoft zufrieden. In den kommenden Monaten dürfte zudem das anstehende Ende des Supports für Windows 7 den Absatz erheblich befeuern.

Schon lange hatte auch Microsoft das große Ziel von einer Milliarde aktiven Geräten mit Windows 10 bis Ende 2018 aufgegeben. Letztendlich wurden es dann immerhin knapp 800 Millionen. Damit konnte Windows 10 im vergangenen Jahr trotz zuletzt sogar weiter abflauender Nachfrage auch endlich am größten Konkurrenten aus dem eigenen Haus vorbeiziehen: Windows 7, das insbesondere in Unternehmen noch immer weit verbreitet ist. Microsoft sieht sich damit weiterhin auf dem richtigen Weg. Angesichts der lauter werdenden Kritik wegen der Häufung von Pannen bei Updates, die schon mehrfach Rechner lahm legten und deshalb teils sogar zurückgezogen werden mussten, betont das Unternehmen, dass die Nutzerzufriedenheit bei Windows 10 so hoch sei wie noch bei keiner anderen Windows-Version zuvor.

Dass der Absatz von Windows 10 bisher hinter den Erwartungen zurückblieb, gibt Microsoft und dem Handel zugleich berechtigten Grund zur Hoffnung, dass 2019 nun endlich die große Migrationswelle anrollt. Denn Anfang 2020 endet der Erweiterte Support für das beliebte Windows 7, dann gibt es keine kostenlosen Sicherheitsupdates mehr. Während das im Privatkundenumfeld zwar viele Nutzer – ähnlich wie dereinst bei Windows XP – bis zum Kauf eines neues Rechners aussitzen dürften, ist der Handlungsdruck für Unternehmen deutlich höher. Wenn sie weiterhin sicher arbeiten wollen, bleibt ihnen kaum eine andere Möglichkeit, als der Umstieg auf Windows 10. Damit der solide vorbereitet werden kann und reibungslos gelingt, sollten sie am besten schon jetzt mit der Planung beginnen und mögliche Herausforderungen und Stolpersteine identifizieren.

Ein idealer Einstiegspunkt also für Systemhäuser und andere Dienstleister, um ihre Kunden an das Auslaufen ihres Betriebssystems zu erinnern und ihnen bei der Vorbereitung und Durchführung der Migration zur Hand zu gehen.

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