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Online kaufen, in Filiale abholen

Das Comeback des Ladenbesuchs

22. Mai 2019, 08:36 Uhr   |  Lars Bube | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 2 .

Kunden-Ansprüche als Stolperfalle

Organisatorisch ist das Thema »Click & Collect« für den Einzelhandel allerdings manchmal nicht ganz so einfach umzusetzen, wie man angesichts voller Regale erwarten würde. Das zeigt das Beispiel der Modekette Zara: Dort ist die Lieferung in die Filialen zwar möglich und auch kostenlos, wie auf der Homepage zu erfahren ist. Doch dauert sie drei bis fünf Tage und damit in der Regel länger als die Lieferung nach Hause, die innerhalb von zwei bis drei Tagen ankommen soll.

Das ist keine Kleinigkeit. »Die Erwartungen der Kunden sind hoch. Sie sind es gewohnt, dass Online-Bestellungen am nächsten Tag geliefert werden und haben kein Verständnis, wenn das im Laden länger dauert«, warnt Hudetz.

Der Supergau in Sachen »Click & Collect« ist das in seinen Augen aber noch nicht. Etwas anderes darf auf gar keinen Fall passieren, mahnt der Branchenkenner. Eine Bestellung dürfe nicht verschlampt werden. »Wer einmal die Erfahrung macht, dass die bestelle Ware nicht da ist, kommt wahrscheinlich nicht ein zweites Mal. Darauf müssen sich die Händler einstellen.«

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1. Das Comeback des Ladenbesuchs
2. Chance auf Zusatzgeschäft
3. Kunden-Ansprüche als Stolperfalle

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