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Sicherheit für virtualisierte Server und Storage-Systeme

Cisco, Netapp und Vmware wollen Virtualisierung sicher machen

27. Januar 2010, 10:45 Uhr   |  Bernd Reder | Kommentar(e)

Cisco, Netapp und Vmware wollen Virtualisierung sicher machen

So sieht nach den Vorstellungen von Cisco, Netapp und Vmware das Rechenzentrum der Zukunft aus. Im Zentrum stehen virtualisierte Server und Storage-Kapazitäten.

Sicherheit in Cloud-Computing-Umgebungen und für virtualisierte Server- und Storage-Systeme wollen Cisco Systems, Speicher-Spezialist Netapp und Vmware bieten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Isolieren von Anwendungen, welche dieselbe Infrastruktur nutzen.

Wie das Zusammenspiel der drei Hersteller und ihrer Produkte im Rahmen der »Secure Multitenancy Design Architecture« aussieht.
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Wie das Zusammenspiel der drei Hersteller und ihrer Produkte im Rahmen der »Secure Multitenancy Design Architecture« aussieht.

Ein unterschätztes Thema im Zusammenhang mit virtualisierten Servern und Speichersystemen ist die Sicherheit. Wenn mehrere Applikationen und Datenbestände in Virtual Machines auf derselben Hardware untergebracht sind, muss sichergestellt sein, dass diese Anwendungs- und Daten-Container komplett voneinander abgeschottet sind.

Cisco Systems, Netapp und Vmware wollen das mithilfe der »Secure Multitenancy Design Architecture« sicherstellen. Mit ihr, so die drei Firmen, sollen sich die IT-Ressourcen und Anwendungen von Clients, Geschäftsbereichen oder einzelnen Abteilungen innerhalb eines Unternehmens komplett voneinander trennen lassen. Und das, obwohl die User dieselbe IT-Infrastruktur nutzen.

Das Ziel: Betreiber von internen Rechenzentren und Cloud-Computing-Umgebungen können IT as a Service (ITaaS) bereitstellen, ohne dass es zu Problemen mit der IT-Sicherheit oder Compliance kommt.

Basis: Produkte der drei Anbieter

Die Architektur kommt für Anwender in Frage, die Ciscos »Unified Computing System« implementiert haben, inklusive »Nexus«-Switches von Cisco, FAS-Storage-Systemen von Netapp und der Virtualisierungssoftware »vSphere« von Vmware. Das heißt, die drei Partner entwickeln keine neue Technologie, sondern kombinieren bereits vorhandene Produkte.

Der Mehrwert besteht darin, dass Cisco, Netapp und Vmware Anwendern dabei helfen, diese Bestandteile zu einem funktionierenden Ganzen zu kombinieren. Nach ersten Erfahrungen von Usern ist es alles andere als trivial, eine virtualisierte Umgebung aufzubauen, die strengen Sicherheitskriterien entspricht.

Zielgruppe der Secure Multitenancy Design Architecture sind nach Angaben der drei Unternehmen sowohl Anbieter von Cloud-Computing-Diensten als auch Firmen, die intern »Clouds« aufbauen möchten, also mittels ihrer eigenen Datacenter.

Details zur Architektur haben die drei Firmen in dieser Broschüre zusammengestellt.

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