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Business Objects richtet sich auf den Mittelstand aus

06. Februar 2007, 04:58 Uhr   |  Michael Hase | Kommentar(e)

Business Objects richtet sich auf den Mittelstand aus

Todd Rowe ist als Vice President für das weltweite Mittelstandsgeschäft von Business Objects verantwortlich

Der BI-Spezialist Business Objects hat eine großangelegte Mittelstandsinitiative gestartet. Mit einer neuen Produktlinie und einer neu gegründeten Organisationseinheit reagiert der Software-Anbieter auf die wachsende Nachfrage in diesem Segment.

Wenn irgendwo, dann wächst der Software-Markt im Mittelstand. Zumindest sehen das Analysten so, und die Anbieter richten ihr Geschäft danach aus. Das gilt auch für den Busines-Intelligence-(BI-)Markt. »Das größte Wachstumspotenzial sehen wir derzeit im Mid-Market«, bestätigt Todd Rowe, der als Vice President für das weltweite Mittelstandsgeschäft von Business Objects verantwortlich zeichnet. Nach den Zahlen des Topmanagers legt der Markt im Mittelstand derzeit um 12,5 Prozent zu, während das gesamte BI-Segment nur um knapp zehn Prozent wächst.

Grund genug für Business Objects, eine Mittelstandsinitiative zu starten. Zum einen bringt der BI-Spezialist dazu eine neue Produktlinie auf den Markt, die sich an den Bedürfnissen mittelständischer Kunden orientiert. Zum anderen hat das Unternehmen eigens eine Organisationseinheit gebildet, die ausschließlich die mittelständische Zielgruppe adressiert. Diese Einheit verfügt über sämtliche relevanten Unternehmensfunktionen wie Entwicklung, Marketing, Vertrieb, Buchhaltung und Service.

Die Standard-Edition des neuen Produkts, die ab sofort verfügbar ist, bietet Features wie Ad-hoc-Reporting, Analyse, Dashboards und eine Anbindung an die Office-Produkte von Microsoft. Die Professional- und die Premium-Edition ergänzen das Spektrum um Datenintegration und Performance Management. Die beiden erweiterten Angebote kommen im zweiten beziehungsweise vierten Quartal auf den Markt. Alle drei Editionen bieten Partnern die Möglichkeit, die Software um branchenspezifische Zusatzlösungen zu erweitern. Die Standard-Edition erlaubt es Unternehmen, zu einem Betrag von 20.000 Euro in das Thema BI einzusteigen. Zu diesem Startpreis dürfen gleichzeitig fünf Nutzer auf das System zugreifen. Mit dem neuen Portfolio sei Business Objects unter den weltweit agierenden BI-Spezialisten, zu denen Cognos, Hyperion oder SAS zählen, »der bislang einzige Anbieter, der über ein dediziertes Produktangebot für den Mittelstand verfügt«, trommelt Mid-Market-Chef Rowe.

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1. Business Objects richtet sich auf den Mittelstand aus
2. Großes Vertrauen auf Mittelstandsinitiative

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