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Bosch präsentiert intelligente Zapfsäule

16. Mai 2019, 06:33 Uhr   |  Lars Bube


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Suche nach effizienteren Alternativen

Die Distributed Ledger Technologie mit ihren verteilten Datenbanken stammt aus der Kryptowährung und basiert auf Open-Source-Software. Ein großes Problem dabei ist dabei, dass die Verfahren sehr viel Energie benötigen. Das liege unter anderem daran, dass für die Verschlüsselungsverfahren komplizierte Rechenaufgaben abgearbeitet werden müssen, erklärte Bolle, der bei Bosch auch als Chief Digital Officer die digitale Entwicklung des Konzerns verantwortet. Vor allem bei Einsätzen mit Millionen von Teilnehmern werde das schnell zu einem Problem. Bosch erprobe deshalb Alternativen, die unter anderem auch aus der Spieltheorie kommen.

»Wir brauchen sichere, offene Plattformen und ein Internet, in dem der Nutzer souverän entscheiden kann, um Vertrauen in digitale Ökosysteme zu stärken«, sagte Bosch-Chef Volkmar Denner. Ein Schlüsselfaktor für Bosch sei es, dass die Kunden die Hoheit über ihre Daten behalten. Bei der Entwicklung des Internet der Dinge arbeite Bosch eng mit Partnern zusammen. »Niemand kann das Internet der Dinge allein aufbauen.«

Das Unternehmen veranstaltet noch bis einschließlich Donnerstag in Berlin die Konferenz Bosch Connected World in Berlin. 5.000 teilnehmende Partner, 80 Aussteller und 150 Redner werden erwartet.

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