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CAD-Partner müssen Mehrwert erbringen

Autodesk setzt auf die Cloud

25. Februar 2013, 13:44 Uhr   |  Werner Fritsch | Kommentar(e)

Autodesk setzt auf die Cloud

»SaaS- und On-Premise-Lösungen werden für lange Zeit koexistieren.« Andrew Anagnost, Senior Vice President Industry Strategy and Marketing bei Autodesk (Foto: Autodesk)

Mit neuen Applikationen trägt der CAD-Marktführer Autodesk den Trendthemen Cloud, Mobile und Social Rechnung.

Im vergangenen Geschäftsjahr hat der CAD-Software-Hersteller Autodesk rund zwei Milliarden Dollar umgesetzt. Das vergangene Jahr sei wegen der wirtschaftlichen Lage in Europa herausfordernd gewesen, doch das Unternehmen wachse und sei profitabel, erzählt Andrew Anagnost, Senior Vice President Industry Strategy and Marketing bei Autodesk. Das Unternehmen hat diverse Produkte zu Paketen gebündelt, was anscheinend den Absatz fördert. Beispielsweise gibt es Design Suites für den Hochbau, die Fabrikplanung und die Produktentwicklung.

Derzeit bringt der Anbieter Applikationen für die Trendthemen Cloud, Mobile und Social auf den Markt. »Das ist für uns eine große Veränderung«, sagt Anagnost. Zu diesen neuen Cloud-Applikationen gehören BIM (Building Information Modelling) 360 zur 3D-Planung für Architekten, Ingenieure und Bauunternehmen sowie PLM (Product Lifecycle Management) 360, um Projekt- und Prozessinformationen in den Lebensphasen von Produkten zu verwalten. Im Beta-Stadium ist Fusion 360: Diese 3D-Software soll nicht mehr und nicht weniger als eine neue Ära des Konstruierens einleiten – eben in der Cloud, wenn auch mit einer traditionellen Desktop-Komponente. Diese Mischung ist charakteristisch für Autodesks Cloud-Angebote. Die Cloud-Funktionalität wird dabei im SaaS-Sinn bereitgestellt, sodass unterschiedliche Kunden denselben Code verwenden. Für das Hosting nutzt der Softwarehersteller die Amazon-Cloud.

Wesentlich sind bei den neuen Applikationen Anagnost zufolge auch soziale Möglichkeiten, sodass Teams in Echtzeit zusammenarbeiten können. Als Collaboration-Plattform für alle fungiert Autodesk 360. Ebenso wichtig sei die Unterstützung von Smartphones und Tablets, die allmählich zum neuen Desktop würden.

»SaaS- und On-Premise-Lösungen werden für lange Zeit koexistieren«, stellt Anagnost klar. Heute sei das Cloud-Geschäft erst ein kleiner Teil des Gesamtumsatzes von Autodesk, doch es wachse rasch. »Für die Cloud-Angebote müssen wir bei vielen Kunden erst noch das Bewusstsein schaffen«, räumt der Manager ein. Dafür spielen soziale Medien und Communities eine größere Rolle als herkömmliche Roadshows.

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