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Erstes Halbjahr 2020

Atos muss Umsatzrückgang vermelden

27. Juli 2020, 17:10 Uhr   |  Stefan Adelmann | Kommentar(e)

Atos muss Umsatzrückgang vermelden
© Atos

In den ersten sechs Monaten des Jahres ist der Umsatz von Atos leicht zurückgegangen, als Grund gibt der französische IT-Dienstleister die Auswirkungen der Corona-Pandemie an. Lediglich ein Geschäftsbereich erzielte ein Plus. Doch der Tiefpunkt der Kurve soll bereits erreicht worden sein.

Atos gibt für das erste Halbjahr 2020 einen Umsatzrückgang von 2,8 Prozent bekannt. Konnte der französische IT-Dienstleister im Vorjahreszeitraum noch einen Umsatz von 5,79 Milliarden Euro und somit ein Plus von 0,8 Prozent erzielen, waren es in den ersten sechs Monaten dieses Jahres noch 5,63 Milliarden Euro. Als Grund nennt CEO Elie Girard vor allem die Effekte der Corona-Krise. »Im ersten Halbjahr 2020, in dem sehr spezifischen Kontext der Pandemie, haben wir der Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter Priorität eingeräumt.« Gleichzeitig habe man aber Kunden dabei geholfen, ihre Geschäftskontinuität sicherzustellen und sich auf die Zeit nach der Pandemie vorzubereiten.

Laut Girard hat Atos den Tiefpunkt der Umsatzkurve im zweiten Quartal aber bereits erreicht. Einen besonders großen Einbruch verzeichnette im ersten Halbjahr 2020 der Bereich »Manufacturing«, dessen Umsatz um insgesamt 9,2 Prozent zurückging. Denn die Industrie sei laut Atos besonders stark von der Corona-Krise betroffen. Aber auch »Financial Services & Insurance« sowie »Telecom, Media & Technology« schrieben neben weiteren Geschäftseinheiten rote Zahlen. Lediglich der Bereich »Public Sector & Defense« konnte mit 6,1 Prozent wider den Trend wachsen. Zusätzlich ist aber auch der Auftragseingang deutlich gestiegen, laut Atos um knapp zehn Prozent. »Wir haben im zweiten Quartal mehrere große Verträge in den Bereichen Digital, Cloud und Sicherheit unterzeichnet«, so der CEO.

Girard bewertet darüber hinaus das Voranschreiten der »Spring« getauften Unternehmenstransformation positiv. Unter diesem Titel will der IT-Dienstleister das Angebotsportfolio umgestalten, sein Go-to-Market-Ansatz anpassen und sich allgemein stärker an Branchen ausrichten.

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