Umsatzverdoppelung angestrebt: Epicor baut den Channel aus

Zusätzliche Vertriebs- und Implementierungspartner sollen bei dem ERP-Hersteller Epicor in der Region EMEA in den nächsten zwei Jahren den Channel-Umsatz verdoppeln. Im Fokus steht eine hierzulande bislang kaum verbreitete Produktlinie.

Neue Manager für Europa

Im Fokus steht die Fertigungsindustrie, doch James Frampton, bei Epicor Channel Vice President für EMEA, sagt: »Wir suchen auch Partner, die in anderen Bereichen oder Nischenmärkten Kompetenzen vorweisen können.«

Den Rahmen bildet ein Partnerprogramm, das drei Stufen vorsieht (Platin, Gold und Silber) und zwischen Vertriebs- und Implementierungstätigkeiten unterscheidet. Stehlik sucht Partner mit entsprechenden Branchenkenntnissen, die das Produkt verkaufen und implementieren, zugleich will er eine geografische Abdeckung erreichen. In Zentraleuropa (Deutschland, Österreich, Schweiz sowie osteuropäische Länder) ist für den Aufbau des Channels Guido Heinz zuständig, der im vergangenen Jahr von Infor zum Konkurrenten Epicor gewechselt ist. Auch Stehlik war zuvor für jenes Unternehmen tätig.

Für die Benelux-Länder, Frankreich Russland und Südafrika hat Epicor drei Channel Manager eingestellt. Außerdem hat das Unternehmen Emma Rainey als neuen Channel Marketing Director installiert, um den Partnern zu helfen, mit zentralen Marketingkampagnen das Neukundengeschäft voranzubringen. Nach Einschätzung des Softwareherstellers stehen viele Unternehmen vor einer Build-or-Buy-Entscheidung, weil sie veraltete Produkte austauschen oder Upgrades für ältere Lösungen umsetzen müssen.

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