Herausforderung für Unternehmen: Wenn IT-Arbeitsplätze flexibel werden

Auf Unternehmen kommen große Herausforderungen zu. Denn der Trend hin zu flexibleren IT-Arbeitsplätzen ist eines der zentralen Themen, die das kommende Jahr prägen werden.

Beate Wrobel von Kaseya (Foto: Kaseya).

»Diese Entwicklung stellt Unternehmen und Organisationen vor neue und nicht zu unterschätzende Herausforderungen, vor allem was das IT-Systemmanagement betrifft«, sagt Beate Wrobel, Marketing Managerin Deutschland, Österreich und Schweiz bei Kaseya. Sie ist davon überzeugt, dass der klassische Desktop-Rechner in vielen Unternehmen an Bedeutung verliert weil er nicht die Flexibilität bietet, die Mitarbeiter heute benötigen. Denn sie wollen ihre beruflichen Aufgaben unabhängig von einem bestimmten Ort erfüllen - unterwegs, im Büro oder im Home Office. Und er will seine Arbeitszeiten flexibel einteilen. »Arbeitgeber sollten heute ihren Mitarbeitern die Möglichkeit einräumen, unabhängig von fest vorgegebenen Arbeitszeiten und Arbeitsplätzen ihren Job zu erledigen«, meint Wrobel.

Vor allem hoch qualifizierte Fachkräfte wünschen sich flexible Arbeitszeitmodelle. Gefördert wird diese Entwicklung durch preisgünstige mobile Endgeräte wie Notebooks, Smartphones und Tablet-Rechner in Verbindung mit IP-basierten Kommunikationssystemen. Die steigende Mobilität der Mitarbeiter sollte jedoch nicht dazu führen, dass die IT-Abteilung über Gebühr belastet wird oder die IT-Sicherheit leidet. »Unternehmen, deren Mitarbeiter Mobilgeräte einsetzen, eventuell sogar private Smartphones oder Notebooks, müssen diese Systeme in ein übergreifendes Systemmanagement einbinden«, so Wrobel. Nur dann sei gewährleistet, dass Sicherheitsvorgaben eingehalten würden, gleich, von welchem Ort oder welchem Endgerät aus ein Mitarbeiter auf das Unternehmensnetz zugreife.