Zusammenschluss vollzogen: Unitymedia und KabelBW unter einem Dach

Ihren Zusammenschluss perfekt gemacht haben Unitymedia und KabelBW. Seit dem 1. Juli 2012 bilden die beiden Töchter von Liberty Global, Unitymedia in Nordrhein-Westfalen und Hessen sowie KabelBW in Baden-Württemberg eine gemeinsame Organisation.

Ihren Zusammenschluss vollzogen haben jetzt Unitymedia und KabelBW (Foto: Unitymedia/KabelBW).

Die beiden Unternehmen agieren damit nun offiziell unter einem gemeinsamen Dach. Für die Kunden soll sich zunächst einmal nichts ändern. Die operativen Gesellschaften und Marken Unitymedia und KabelBW bleiben erhalten. Zukünftig sollen sich die Marken jedoch optisch und inhaltlich angleichen. Mit dem Zusammenschluss gibt es nun zwei »Blöcke« in Deutschland, nämlich Kabel Deutschland und Unitymedia Kabel BW.

Chief Executive Officer (CEO) von Unitymedia KabelBW ist der bisherige CEO von Unitymedia, Lutz Schüler: »Mit dem Zusammenschluss zu Unitymedia KabelBW entsteht nun Deutschlands wachstumsstärkster Telekommunikationsanbieter. Über unser überlegenes Breitbandkabel treiben wir den Wettbewerb mit den klassischen Telekommunikationsunternehmen jetzt noch energischer voran und legen den Grundstein für weiteres Wachstum«, so sein Kommentar.

Unitymedia KabelBW erreicht mit seinen operativen Gesellschaften unter den Marken Unitymedia und KabelBW insgesamt 12,5 Millionen Haushalte in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg. Beide Unternehmen haben in den letzten Jahren rund ein Viertel des Umsatzes in die Aufrüstung ihrer Infrastruktur in ein Breitbandkabelnetz investiert, über das sie neben Fernsehen und interaktiven Diensten auch Telefonie und Internet anbieten.

In den ersten drei Monaten dieses Jahres gewannen Unitymedia und KabelBW 219.100 neue Abonnenten für Internet, Telefonie und Kabel-TV. Das entspricht einer Steigerung von zwölf Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Im Internet- und Telefoniebereich setzt Unitymedia KabelBW auf Bandbreite: Aktuell können mehr als zwölf Millionen Haushalte (rund 75 Prozent) in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg schnelles Internet mit bis zu 150 MBit/s bzw. 100 MBit/s aus dem Kabel nutzen.