In-Memory-Datenhaltung für höhere Performance: Software AG integriert Terracotta-Technologien

Die zugekauften Terracotta-Technologien ermöglichen mit der Middleware der Software AG schnelle Datenverarbeitung im Hauptspeicher sowie Clustering bei der Anwendungsintegration.

Die Software AG hat nach fünf Monaten die Technologien aus der Übernahme des Softwareherstellers Terracotta in ihr Produktportfolio integriert. Terracotta Server Array erlaubt im Zusammenwirken mit der Produktlinie Webmethods zur Anwendungsintegration das Aufsetzen von Clustern. Geclusterte Webmethods-Lösungen können nun in einer Public Cloud auf Amazon EC2 betrieben werden.

Die Caching-Technologie Ehcache von Terracotta verbessert dem Anbieter zufolge außerdem die Performance des Repository Centrasite um bis zu 50 Prozent. Das Repository wird von Vorgängen abgekoppelt, die umfangreiche Datenbank-Interaktionen beinhalten. Caching ist eine Schlüsseltechnologie zur Steigerung der Performance, indem häufig verwendete Daten im Hauptspeicher vorgehalten werden. Dadurch werden Datenzugriffe und Suchabfragen beschleunigt, was zu einer verbesserten Skalierbarkeit und einem höheren Durchsatz in Szenarien mit vielen Benutzern führt. Ehcache von Terracotta wird in einer quelloffenen Variante bei vielen Enterprise-Java-Anwendungen eingesetzt.

Die In-Memory- und Clustering-Technologien von Terracotta sollen allgemein gesagt die Verarbeitung von Daten beschleunigen und der Software AG auch beim Weg in die Cloud weiterhelfen. Das Ziel des Unternehmens ist es, ein komplettes Angebot für Platform as a Service (PaaS) aufzubauen.