Studie zu »Zeitfressern« in Unternehmen: Power Point verschlingt jede Menge Arbeitszeit

Einer der größten Arbeitszeitfresser in deutschen Unternehmen ist das Zusammenstellen von Power Point-Präsentationen. Dabei könnten die Unternehmen mit einem professionellen Präsentationsmanagement erhebliche Ressourcen einsparen.

Statistische Darstellung: Viele Mitarbeiter sind bei Power Point ihr eigener Kreativchef (Grafik: Gerd Altmann/pixelio.de)

67 Prozent der deutschen Arbeitnehmer arbeiten mindestens zwei Stunden pro Woche an Power Point-Präsentationen und 45 Prozent verbringen sogar einen Monat oder mehr Zeit im Jahr damit, solche Präsentationen zu erstellen. Dabei wird 40 Prozent der Zeit für die grafische Aufbereitung der Präsentationen investiert. Das hat eine repräsentative Studie des Marktforschers Toluna im Auftrag des Softwarehauses »made in office« ergeben.

Die vielen Arbeitsstunden, die Mitarbeiter bei der Erstellung von Power Point-Präsentationen aufwenden, sind häufig auf eine lückenhafte Umsetzung der Unternehmens-Standards zurückzuführen. Denn obwohl die Unternehmen in der Regel klare Vorgaben verabschieden, wie Power Point-Präsentationen auszusehen haben, arbeiten in der Praxis viele Mitarbeiter lieber als ihr eigener »Kreativchef«. 58 Prozent der Befragten benötigen dabei ein Viertel bis zur Hälfte der Arbeitszeit für das Layout - also die Erstellung von Objekten, Grafiken und Diagrammen in der Power Point-Präsentation.

Klarer Hinweis von »made in office«: Mit einem professionellen Präsentationsmanagement ließen sich in den Unternehmen erhebliche Ressourcen einsparen. Die Einführung einer zentralen Power Point-Lösung macht es beispielsweise möglich, viel Zeit bei der Erstellung neuer Folien zu gewinnen und alle wiederkehrenden Folien in einer zentralen Bibliothek bereitstellen. So sparen die Mitarbeiter nicht nur viel Zeit, sondern erhöhen auch die Qualität bei der Erstellung von Präsentationen.