Studie zu B2B-Integrationsstrategien: IT-Verantwortliche müssen B2B-Strategien überdenken

Auch wenn die Krise weitgehend überstanden ist, bleibt für viele Unternehmen einiges an Aufräumarbeiten übrig: Vor allem im Bereich ihrer B2B-Lieferbeziehungen beklagen viele eine anhaltende Destabilisierung, der insbesondere die IT-Abteilung künftig mit verbesserter Integrationssoftware und anderen Mitteln beikommen muss.

Die Nachwirkungen der Krise schlagen sich deutlich in Veränderungen der Liefer- und Wertschöpfungskette vieler Unternehmen nieder. (Bild: Sapsiwai, Fotolia.com)

Eine vom Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne für durchgeführte Studie für Sterling Commerce, einen Ableger von AT&T, haben sich die Analysten eingehend mit der B2B-Integrationsstrategie von Unternehmen und den dafür dringend notwendigen Veränderungen im Nachhall der Krise beschäftigt.

Die gute Nachricht vorweg: Nicht nur die Wirtschaftsinstitute nehmen einen merklichen Aufschwung war, auch in den Unternehmen kommt dieser positive wirtschaftliche Effekt zunehmend an: Mit 78 Prozent gibt der überwiegende Teil der befragten 600 IT-Entscheider großer Unternehmen aus den Bereichen Finanzen, Industrie, Handel, Transport und anderen kommerziellen Branchen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA an, die Rezession sei für sie inzwischen zumindest zur Hälfte oder gar komplett überstanden.

Doch auch wenn die größeren Unternehmen die Krise laut dieser Aussagen selbst meist halbwegs schadlos überstanden haben, so hat sie in ihren Lieferbeziehungen doch deutliche Spuren hinterlassen. Fast die Hälfte (Prozent) der Verantwortlichen gab an, ihre B2B-Lieferantenlandschaft sei durch eine neue Instabilität geprägt. Wiederum 53 Prozent dieser Gruppe geht davon aus, dass dies auch einen spürbaren Einfluss auf die Integration ihrer Handelspartner haben wird. 43 Prozent befürchten dadurch gar mögliche Unterbrechungen ihrer Lieferkette, wodurch sich die eigenen Produktionskosten erhöhen würden.

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