Enterprise Content Management: Rechte an Inhalten nachhaltig schützen

Der Hersteller Open Text erweitert seine Palette im Bereich Enterprise Content Management um Rights Management Services. Unternehmen können damit ihre Inhalte unabhängig vom Aufbewahrungsort rechtlich schützen.

Open Text, einer der großen internationalen Anbieter im Segment Enterprise Content Management (ECM), hat ergänzende Software entwickelt, um Datenmissbrauch und Diebstahl geistigen Eigentums vorbeugen zu können. Mit den Rights Management Services (RMS) können Unternehmen, so der Hersteller, sensible Informationen vor unautorisierten Zugriffen schützen, auch wenn sie Dritten zugänglich gemacht sind.

Die RMS kontrollieren den Zugriff auf Inhalte auf der Basis prozessrelvanter Bedingungen wie "Weiterleitung per E-Mail verboten" oder "Lokales Abspeichern nicht möglich". Der Content wird zusammen mit einer Veröffentlichungslizenz verschlüsselt. Wenn ein Benutzer auf diese Weise geschützte Dateien zu öffnen versucht, erfolgt eine Anfrage an den Rights Management Server, um Identität und Berechtigung zu prüfen. Der Schutz bezieht sich auf gängige Anwendungen wie Microsoft Office 2003 und 2007 sowie beliebige Dateiformate von Text bis Grafik. Auch Blackberry Smartphones sind berücksichtigt.

Technisch beruhen die RMS von Open Text auf den Active Directory Rights Management Services von Microsoft, die mit den Betriebssystemen Windows Server 2003 und 2008 ausgeliefert werden. Die RMS sind künftig Teil der ECM Suite von Open Text.