Interessant für größere Installationen: Test: Benutzerprofile individuell auf Windows 7 migrieren mit Avocent

Für den Wechsel zu Windows 7 braucht es auch ein Tool, um das Betriebssystem auszurollen und die Benutzereinstellungen mitzunehmen. Im Test bringt Avocents »LANDesk Management Suite 9« eine Vielzahl von Optionen dafür mit.

Viele Unternehmen haben Windows-Vista ausgelassen. Mit Windows 7 steht nun wieder ein interessantes Betriebssystem auf der Tagesordnung. Außerdem hat Microsoft bei Windows-2000 und Windows-XP Service-Pack 2 den Support eingeschränkt. Eine Migration zu Windows 7 ist daher ein Thema. Da stellt sich die Frage nach einem passenden Tool, um das neue Betriebssystem auszurollen. Auch die Übertragung der Nutzer-Profile sollte das Tool erledigen. Unsere Kollegen in den USA haben sich unter diesem Aspekt die »LANDesk Management Suite 9« von Avocent angesehen.

Die »LANDesk Management Suite 9« von Avocent

Die Software lässt sich relativ einfach installieren. Den Management-Server kann der Administrator gemeinsam mit der Datenbank und der Web-Management-Engine auch auf einem Server betreiben. Landesk unterstützt für die Datenbank »SQL Server 2005« und »2008« von Microsoft. Hinzu kommen Oracles Datenbank 10 und 11g. Verwaltet der Administrator weniger als 1000 Clients, kann er sich auch mit »SQL Express« von Microsoft begnügen. Hat ein Unternehmen mehr als 3000 Clients, empfiehlt der Hersteller, Management-Server und Datenbank auf zwei Maschinen zu betreiben.

Landesk bietet eine Reihe von Optionen, um Betriebssysteme zu verteilen. Dazu gehören auch ein Client-Agent oder PXE-Boot. Außerdem kann der Administrator System-Images erstellen, die Treiber für die jeweiligen Systeme mitbringen. Dazu stellt er Landesk die passenden Dateien während des Image-Prozesses zur Verfügung. Die Software hängt sie dann an das Image an. Sie bietet viele Funktionen, um eine Treiber-Bibliothek zu erstellen und zu pflegen.

Landesk unterstützt eine Reihe von Image-Formaten. Dazu gehören »Ghost«, »PowerQuest DeployCenter«, »ImageX« und das eigene Image-Format. Ein Ghost-Image ließ sich im Test ohne Probleme verteilen.

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