IBM-Beschäftigte: Erste Protestaktion von Verdi am 1. Oktober

Für die 12.000 bundesweit bei IBM Beschäftigten fordert Verdi eine Erhöhung der Tarifgehälter um 5,5 Prozent, mehr Kostenerstattung für dual Studiende und knapp 2 Millionen Euro für betrieblichen Gesundheitsschutz. Nach Scheitern der ersten Verhandlungsrunde wird für den 1. Oktober zum Protest aufgerufen.

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Verdis Forderungen sind IBM am 26. September unterbreitet worden. Sie beinhalten unter anderem die Erhöhung der Tarifgehälter um 5,5 Prozent, mindestens aber 140 Euro im Monat. Außerdem sollen mehr Kosten für dual Studierende erstattet und 1,8 Millionen Euro für den betrieblichen Gesundheitsschutz ausgegeben werden. Regelungen zur Altersteilzeit und zur Mehrarbeit möchte Verdi ebenfalls klären.

Nun werde auf ein Angebot des Technologieunternehmens gewartet, sagt Bert Stach, Verdi-Verhandlungsführer. Unterdessen findet am 1. Oktober eine Kundgebung vor dem Gelände der IBM D Research & Development GmbH in Böblingen statt. Verdi ruft die mehreren hundert Beschäftigten des Betriebs auf, an der Protestaktion teilnehmen. Neue Verhandlungsrunde ist dann am 2. Oktober.