GfK Konsumklimastudie: Konsumlaune der Verbraucher stützt schwächelnde Konjunktur

Die verbraucher bleiben trotz Konjunkturabschwung in Konsumstimmung. Ob das so bleibt, hängt vor allem von der künftigen Arbeitsmarktsituation ab.

Verbraucher weiter zu größeren Anschaffungen bereit

Gleichwohl sind die Verbraucher weiter zu größeren Einkäufen bereit. Die Anschaffungsneigung stieg nach Rückgängen im Vormonat laut GfK im August um 2,5 Zähler auf jetzt 48,8 Punkte, wie Bürkl sagte. Damit trotzten die Konsumneigung und die Einkommenserwartung der gegenwärtigen konjunkturellen Abwärtsspirale.

Die deutsche Wirtschaft leidet unter Handelskonflikten und der Abkühlung der Weltkonjunktur. Das drückt auf die Stimmung der hiesigen Unternehmen: Der wichtige Ifo-Geschäftsklimaindex sank im August auf den tiefsten Stand seit November 2012. Im zweiten Quartal ist das Bruttoinlandsprodukt um 0,1 Prozent gemessen am Vorquartal geschrumpft. Zum Jahresanfang war Europas größte Volkswirtschaft noch um 0,4 Prozent gewachsen.

Die GfK-Studie basiert auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews im Auftrag der Europäischen Union. Das Konsumklima bezieht sich nicht nur auf die Ausgaben im Einzelhandel, sondern umfasst auch Dienstleistungen, Mieten, Reisen und Gesundheit.

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