Neues Partnerprogramm angekündigt: VMware drängt in neue Wachstumsfelder

Mit Lösungen für Storage- und Netzwerk-Virtualisierung und einem Cloud-Portfolio wächst VMware über sein Kerngeschäft mit der »vSphere«-Plattform hinaus. Die komplexer werdenden Themen verändern auch den Channel des Virtualisierungsspezialisten.

Armin Müller, Vice President & Country Manager Germany bei VMware
(Foto: VMware)

Seit seiner Gründung 1998 hat sich VMware von der klassischen Ein-Produkt-Company zu einem wesentlich breiter aufgestellten Unternehmen entwickelt. Zu der Virtualisierungsplattform »vSphere«, mit der der amerikanische Hersteller im Markt für Server-Virtualisierung die klare Nummer eins ist, sind mittlerweile Lösungen zur Virtualisierung von Storage und Netzwerken gekommen. »Das sind die Bereiche, wo unser Wachstum herkommt«, sagt Armin Müller, Vice President & Country Manager Germany bei VMware, im Gespräch mit CRN.

Zwar schafft es VMware immer noch, auch den Umsatz mit seinem Kernprodukt vSphere zu steigern. Wegen ihres hohen Marktanteils im Geschäft mit Server-Virtualisierung kann die Dell-Tochter ihren Umsatz dort meist allerdings nur dann ausbauen, wenn ein Bestandskunde zusätzliche Lizenzen erwirbt. Im Geschäft mit »vSan«, der Storage-Virtualisierungslösung von VMware, und mit »NSX«, dem Angebot des Unternehmens für die Virtualisierung von Netzwerken, ist das Wachstumspotenzial dagegen ungleich höher. »Gerade Netzwerk-Virtualisierung ist ein Riesen-Thema«, hat Armin Müller festgestellt.

So hat NSX in vielen großen VMware-Projekten der vergangenen zwölf Monate eine zentrale Rolle gespielt. Denn die Investition in Software ist in vielen Fällen nicht nur günstiger als der Kauf neuer Hardware, sie ermöglicht vor allem mehr Flexibilität. Auch wenn es um das immer wichtiger werdende Thema Security geht, können Unternehmen schneller reagieren.

Derzeit erzielt VMware rund die Hälfte seines Umsatzes von zehn Milliarden Dollar mit vSphere, die andere Hälfte spielen die übrigen Lösungen ein – angesichts des schnelleren Wachstums dürften diese jedoch schon bald den weitaus größeren Teil des Umsatzes ausmachen.

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