Deutlicher Gewinnanstieg: Gutes Cloud-Geschäft bei Oracle

Während der Umsatz bei Oracle nur leicht zulegt, wächst der Gewinn deutlich – auch dank des margenstarken Cloud-Geschäfts.

(Foto: CRN)

Mit einem Umsatz von 11,1 Milliarden Dollar hat Oracle das letzte Quartal seines Geschäftsjahres 2019 abgeschlossen. Das ist ein Plus von einem Prozent, das vor allem dem gut laufenden Lizenzgeschäft on-premises und in der Cloud zu verdanken ist. In diesem Bereich konnte man zwölf Prozent zulegen, wobei das Wachstum mit jeweils 32 Prozent bei »Fusion ERP«, »HCM Cloud« und »Netsuite ERP Cloud« besonders groß war. Das Geschäft mit Cloud-Services und Lizenz-Support stagnierte dagegen; das Hardware-Business brach sogar um elf Prozent ein, das Service-Business um sieben Prozent.

Unter dem Strich steht ein Gewinn von 3,7 Milliarden Dollar – 14 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und Ausweis des gut laufenden Cloud-Geschäfts, das bessere Margen abwirft als Hardware- und Software-Business. Durch die Verschiebung von Commodity-Hardware zu Cloud-Anwendungen sei die Marge (non-GAAP) auf 47 Prozent geklettert, hob denn auch Oracle-CEO Safra Catz hervor, den höchsten Wert seit fünf Jahren.

Im vollständigen Geschäftsjahr kommt Oracle damit auf einen Umsatz von 39,5 Milliarden Dollar, was nahezu dem Vorjahresumsatz entspricht. Der Gewinn schnellte um 209 Prozent auf 11 Milliarden Dollar nach oben.