Skill-Finder bei Systemhaus-Netzwerk Kiwiko: Kiwiko: Neue »Allzweckwaffe« gegen Personalengpässe

Keiner kann so viel wie alle: Nach diesem Motto stärken Kiwiko-Systemhäuser ihr Knowhow beim Projektgeschäft, das sie ansonsten wegen fehlender IT-Experten ablehnen müssten.

Gefahr aggressiver Abwerbung

Kiwiko-Vorstand Michael Illig (links) und Netgo-Geschäftsführer Patrick Kruse stellten den Skill Finder vor.
(Foto: CRN)

Nachfrage auf der einen Seite sorgt dafür, dass auf der anderen Partnerseite die Auslastung der Consultants und Techniker steigt. Eine Win-Win-Situation, wie gemacht für den Genossenschaftsgedanken, der die Kiwiko-Mitglieder trägt. »Vor dem Hintergrund des akuten Fachkräftemangels und der permanenten Auslastung der Techniker und Consultants unserer Partner ist es aber immer eine Herausforderung die gesuchte fachliche Ressource und deren Verfügbarkeit zu identifizieren. Der jetzt vorgestellte Skill-Finder wird uns hierbei eine wertvolle Unterstützung sein«, sagt Michael Illig, Vorstand der Kiwiko.

Personalüberlassung auf Projektbasis ist freilich ein heikler Punkt unter Systemhauspartnern, die sich trotz gemeinsamen Netzwerks bisweilen misstrauisch beäugen. Über allem schwebt nämlich immer auch die Gefahr aggressiver Abwerbung von Fachpersonal. Da hat Kiwiko vorgesorgt und zieht bei Missbrauch auch harte Konsequenzen, nämlich einen Ausschluss aus dem Netzwerk. »Da sind wir unnachgiebig, wenn ein Systemhaus gegen den Kiwiko-Ehrenkodex und die Bestimmungen des Partnervertrags verstößt«, so Jablonski.

Der Vorstand kann auch mit handfesten Zahlen belegen, dass Kiwiko-Partner mehr als nur miteinander reden, sondern auch handeln. Seit Gründung hätten die Partner mehr als 1.500 Aufträge gemeinsam abgewickelt. Das Dienstleistungsgeschäft zwischen den Partnern sein im Vergleich zum Vorjahr um 68 Prozent gestiegen. »Wir sind auf dem richtigen Weg«, sagt Kiwiko-Mitbegründer Jablonski.

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