Nach Verkauf an Devoteam S.A.: Aus Alegri wird zu Devoteam Alegri

Das IT-Beratungsunternehmen Alegri International Service firmiert um, der Microsoft-Gold und SAP-Silber-Partner setzt an der Seite des neuen IT-Beratungsriesen Devoteam-Gruppe auf mehr internationales Geschäft.

»Die Zusammenführung bringt uns internationale Reichweite und verschafft uns alle Möglichkeiten, unseren Großkunden weitergehende Angebote zu bieten«, sagt Andreas Radix, COO von Alegri.
(Foto: Devoteam Alegri)

Nach dem Kauf des auf Microsoft und SAP spezialisierten IT-Beratungsunternehmens Alegri International Service durch den französischen Konzern Devoteam Mitte vergangenen Jahres firmiert Alegri nun um, und zwar in Devoteam Alegri. Damit treten die rund 300 Mitarbeiter des in der Region DACH operierenden IT-Spezialisten mit einem Jahresumsatz von zuletzt rund 40 Millionen Euro nun auch unter dem Namen der Muttergesellschaft bei Kunden auf.
Die Devoteam Alegri GmbH übernimmt im Wege der Rechtsnachfolge alle bestehenden Verträge, Rechte und Pflichten der Alegri International Service GmbH. Für die Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten würden sich keine Änderungen ergeben.

Bis auf eine nicht unwesentliche Änderung, die mit der strategischen Marktaufstellung unter dem Dach eines Konzerns zusammenhängt. Rund 7.000 Mitabeiter in 18 Ländern der EMEA-Region zählt der ITK-Dienstleister, der mit einem Jahresumsatz von fast 653 Millionen Euro und einem Nettogewinn von 38 Millionen Euro zu den großen IT-Beratungshäusern in Europa zählt. Das stärkt auch das Geschäft der Devoteam Alegri mit international agierenden Kunden, die entsprechende Services und IT-Consulting gerne aus einer Hand beziehen.

Die Folge: Der Anbietermarkt konsolidiert seit Jahren, vor allem die kleineren werden von großen IT-Beratungshäusern geschluckt. Andreas Radix, COO von Devoteam Alegri, liefert selbst ein gutes Beispiel für diesen Konzentrationsprozess. Seine Karriere fing klassisch bei IBM Global Service an, setzte sich unter Kollegen fort, die bei Big Blue ausstiegen, um mit Avinci ein eigenes IT-Beratungsunternehmen aufzuziehen. Bis schließlich Unimog das Startup 2004 übernommen hatte, um wiederum ein Jahr später von Logica CMG übernommen zu werden, die dann schließlich von der kanadischen CGI-Gruppe aufgekauft wurde.

Es wird wohl nicht die letzte Fusion sein, die der studierte Informatiker Radix begleitet hat.