Windows 10 Build 1903: Das bringt das Frühjahrs-Update für Windows 10

Ab Ende Mai soll das große Frühjahrs-Update für Windows 10 ausgerollt werden. Zu den wichtigsten Verbesserung gehören neue Optionen hinsichtlich Updates, Sicherheit und individuellen Einstellungen sowie die Verknüpfung von Cortana und Alexa.

Microsoft hat den Frühjahrsputz bei Windows 10 schon fast abgeschlossen und bereitet sich auf den Rollout der Version 1903 vor
(Foto: Ozgur Coskun - AdobeStock)

Das große Frühjahrs-Update für Windows 10 (Build 1903) befindet sich derzeit in der letzten Testschleife bei den Insidern. Sollten dann keine gravierenden Bugs mehr auffallen, ist damit zu rechnen, dass sein Rollout wie geplant Ende nächsten Monats beginnen kann. Schon im Vorfeld beruhigt Microsoft die Nutzer, dass es ein ähnliches Hin- und Her wie beim letzten Herbst-Update, das wegen Datenverlusten bei einigen Nutzern nach wenigen Tagen wieder zurückgezogen wurde, nicht noch einmal geben soll. Um das sicherzustellen wurden unter anderem der Feedback-Zyklus und die Qualitätskontrolle optimiert, gerade hinsichtlich nur selten auftretender, aber gravierender Fehler. Mit dem neuen Build kommen zahlreiche Veränderungen, und Neuerungen, die teils auch für Unternehmen sehr interessant sind.

Das beginnt bereits bei einem neuen Update-System. Hier stand Microsoft vor dem Problem, dass im Sinne der Sicherheit einerseits möglichst schnelle Updates angesagt sind, dies aber gleichzeitig viele Administratoren vor erhebliche Schwierigkeiten stellt. Als ersten Schritt zur Lösung dieser Probleme trennt Microsoft mit dem neuen Build die Sicherheitsupdates von den halbjährlichen Funktions-Updates. Diese Trennung schlägt sich sogar im Update-Menü nieder, wo es nun zwei verschiedene Bereiche gibt. Auch wer noch nicht die aktuellste Version installiert hat, bleibt damit also künftig gut geschützt. Erst wenn sich der Supportzyklus des installierten Builds dem Ende zuneigt, fordert das System nachdrücklich zum Upgrade auf und initiiert es schließlich automatisch. Das macht es Administratoren erheblich leichter, neue Versionen eingehend zu testen und sie erst dann einzuführen, ohne dafür Kompromisse bei der Sicherheit eingehen zu müssen.

Aber auch hinsichtlich der einzelnen Updates bekommen die Nutzer und Administratoren nun mehr Kontrolle. Sie können beispielsweise auswählen, ob gefundene Updates sofort installiert werden sollen, oder sie bis zu fünf Mal um jeweils maximal sieben Tage, insgesamt also um bis zu 35 Tage, verschieben. Mit dieser Pausen-Option für Updates lässt sich das häufige Problem verhindern, dass sie ausgerechnet zu einem für den Nutzer ungünstigen Zeitpunkt installiert werden, an dem er nichts riskieren will, da wichtige Arbeitsschritte laufen. Auch die Erkennung passender Zeitpunkte für die automatische Installation von Updates wurde laut Microsoft noch einmal verbessert.

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