Ergebnis für 2018: Rasantes Wachstum für Cancom im Cloud-Geschäft

Cancom hat 2018 sowohl Umsatz als auch Gewinn zweistellig ausgebaut. Vor allem sein Ergebnis im Cloud-Geschäft und die wiederkehrenden Umsätze konnte Cancom deutlich steigern.

Cancom-Zentrale in München
(Foto: Cancom)

Cancom hat 2018 sowohl Umsatz als auch Gewinn zweistellig ausgebaut. Der Umsatz stieg um 18,7 Prozent auf 1,38 Milliarden Euro. Zu der Umsatzsteigerung trugen nicht nur die zwei Akquisitionen bei, die Cancom im vergangenen Jahr in Großbritannien getätigt hat. Auch organisch konnte der IT-Dienstleister um 12,1 Prozent wachsen. Der bereinigte Gewinn stieg im vergangenen Jahr um 24 Prozent auf 114,8 Millionen Euro.

»18,7 Prozent Umsatzwachstum ist ein herausragender Wert, wobei wir davon 12,1 Prozent organisch erreicht haben. Unser Wachstumstempo liegt also klar über dem allgemeinen Markttrend und das zeigt unsere starke Wettbewerbsposition. Dass wir trotz dieses hohen Wachstums die operative Profitabilität weiter steigern können, stärkt unsere Überzeugung mit Cancom die richtige Strategie zu verfolgen«, sagt Cancom-CEO Thomas Volk.

Die wachsende Bedeutung des Cloud- und Managed-Service-Geschäfts zeigt sich dabei auch in den Ergebnissen der einzelnen Segmente. Zum ersten Mal hat das Segment Cloud Solutions einen höheren Ergebnisbeitrag erzielt als das Segment IT Solutions. Der Annual Recurring Revenue (ARR) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 41,3 Prozent auf 130,1 Millionen Euro an. Die Kennzahl bildet die wiederkehrenden Umsätze aus mehrjährigen Managed-Services-Verträgen und aus der Software »AHP Enterprise Cloud« ab. Eine Steigerung dieser wiederkehrenden Umsätze, die das Unternehmen unabhängiger von der kurzfristigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung machen, sind das erklärte Ziel von Cancom.

Insgesamt stieg der Umsatz im Cloud-Geschäft um 22 Prozent auf 242,5 Millionen Euro, der bereinigte Gewinn lag bei 64,1 Millionen Euro – und damit um 40,6 Prozent höher als im Vorjahr. Das Segment IT Solutions erreichte einen Umsatzanstieg von 16,1 Prozent auf 1,14 Milliarden Euro, der bereinigte Gewinn lag mit 62 Millionen um 10,1 Prozent über dem Vorjahreswert.