Umfirmierung: All for One Steeb wird zur All for One Group

Im Rahmen ihrer »Strategieoffensive 2022« investiert die All for One Steeb AG nicht nur in wachstumsstarke Geschäftsfelder, sondern verpasst sich auch einen neuen Namen und einen neuen Markenauftritt.

Derzeitige Firmenzentrale von All for One Steeb in Filderstadt
(Foto: All for One Steeb)

Das Geschäftsjahr 2018/2019 ist für den SAP-Spezialisten All for One Steeb ein Übergangsjahr. In den letzten Monaten hatte man bereits eine »Strategieoffensive 2022« auf den Weg gebracht, die erhöhte Investitionen in die traditionellen Top-Themen des Systemhauses vorsieht, sprich: SAP S/4 Hana und Cloud-Services, aber auch in neue, wachstumsstarke Geschäftsfelder wie IT-Security, New Work und selbst entwickelte Cloud-Lösungen. Zudem soll auch Geld in das Enablement von Mitarbeitern, Akquisitionen und die Einführung neuer Technologien fließen. Das Ziel: Den Umsatz zum Ende des Geschäftsjahres 2022/2023 auf 550 bis 600 Millionen Euro nach oben zu schrauben und eine EBIT-Marge von über sieben Prozent zu erreichen.

Darüber hinaus wurde jetzt auf der ordentlichen Hauptversammlung eine Umfirmierung des Unternehmens beschlossen. Aus der All for One Steeb wird die All for One Group. Parallel dazu wird der Markenauftritt generalüberholt. »Unser neuer Marktauftritt als All for One Group AG mit der Eins als neuer Bildmarke und unserem neuen Claim – one idea ahead – bringt unseren Anspruch perfekt auf den Punkt: Wir wollen unsere Kunden zur Nummer Eins machen«, erklärt CEO und Vorstandssprecher Lars Landwehrkamp. Voraussichtlich im Laufe des Aprils wird man mit dem neuen Namen und dem neuen Markenauftritt an den Start gehen – die Änderungen müssen noch ins Handelsregister eingetragen werden. Bereits zu Monatsbeginn wird man zudem in die neue Firmenzentrale in Filderstadt bei Stuttgart umziehen.

Investitionen drücken diesjähriges Ergebnis

Die Investitionen in die Strategieoffensive drücken allerdings in diesem Jahr auf das Ergebnis. Bei einem Umsatz zwischen 345 und 355 Millionen Euro wird das EBIT voraussichtlich zwischen 21 und 22 Millionen Euro liegen. »Ab 2020 rechnen wir auf Quartalsebene wieder mit einem Anstieg der EBIT-Marge«, betont CFO Stefan Land. Er hebt das eindeutige Votum der Aktionäre hervor, das der Strategieoffensive »Rückenwind« verpasst hat. Auf der Hauptversammlung votierten sie nämlich mit 99,99 Prozent für die Umfirmierung.

Allerdings dürfen sie sich auch über eine unveränderte Dividende von 1,20 Euro je Aktie freuen – trotz hoher Einmalkosten im Geschäftsjahr. Die gleichbleibende Ausschüttung wurde von der Verwaltung vorgeschlagen und ebenfalls mit 99,99 Prozent von den anwesenden Anteilseignern beschlossen.