Comline vertreibt Corel-Software: Corel setzt auf Channelvertrieb statt auf Abo-Modell

Comline wird neuer Distributor für die Grafik- und Kreativ-Produktlinien von Corel in der DACH Region. Die Software-Produkte von Parallels, die vor kurzem von Corel übernommen wurden, hat Comline bereits seit vielen Jahren im Portfolio.

(Foto: Corel)

Nach der Übernahme von Parallels (CRN berichtete) will Corel jetzt auch seine eigenen Produktlinien stärker über den Channel vermarkten. Mit Comline wurde jetzt ein etablierter Geschäftspartner für die hauseigenen Grafik- und Kreativ-Produkte in der DACH-Region gewonnen. Der Flensburger Distributor hat schon seit Jahren auch die Software-Produkte von Parallels im Portfolio. Um seine Händler optimal zu betreuen, wird ihnen Comline in Kürze unter anderem eigens konzipierte Webinare zur Verkaufsunterstützung anbieten.

»Wir schätzen Corels Produkte und Geschäftsmodell seit vielen Jahren. Über die Erweiterung unseres Portfolios mit den beliebten Produkten für Kreative freuen wir uns sehr«, erklärt Andreas Christensen, Head of Business Unit Software & Microsoft bei Comline. »Die leistungsstarken Programme und Programmpakete von Corel kommen für Unternehmen, für die die eingesparte Zeit echtes Geld bedeutet, wie gerufen. Die vielfältigen Lizenzoptionen ermöglichen es uns, unseren Kunden individuelle, bedarfsgerechte Angebote zu schnüren.«

Corel ist bekannt für seine Grafik- und Geschäftsanwendungsprogramme wie die »CorelDRAW Graphics Suite«, »Corel PaintShop Pro« und »Pinnacle Studio«. Der Software-Hersteller betont, dass er beim Vertrieb auch künftig stark auf den Fachhandel setze und auf »Zwangs-Abos« verzichten werde – ein Seitenhieb auf den Konkurrenten Adobe, der sein Geschäftsmodell vor einigen Jahren auf Software-Abonnements aus der Cloud umgestellt hat.

Kürzlich hat Corel sein Produktportfolio mit der Übernahme von Parallels erweitert. Der Weltmarktführer für Plattform-übergreifende Lösungen ist vor allem für seinen Bestseller »Parallels Desktop« bekannt. Mit dem Programm lässt sich Windows auch auf auf einem Mac-Rechner ausführen.

Distributor Comline ist auf Produkte und Lösungen für Grafiker und andere kreative Anwender spezialisiert und vertreibt unter anderem das Portfolio von Apple.

Kommentare (1) Alle Kommentare

Antwort von herbi-13 , 19:36 Uhr

Das ist Lobenswert, dass Corel auf Zwangsabbos verzichtetet. Der Verbraucher hat eine große Macht, leider nutzt er sie nicht! Ich bin jederzet bereit eine Software zu kaufen und wenn ich es brauche, kaufe ich auch ein Update oder eine neue Version. Hier bin ich auch gerne bereit die Software zu verkaufen.

Eine Kaufversion kann ich so lange benutzen wie ich möchte. Zwangsabbos sind eine Lizenz zum Gelddrucken - für den Hersteller - dazu benötigt er keinen Handel. Eine Geldüberweisung kann man jederzeit direkt an den Hersteller durchführen. Da kann auch der Handel schnell ausgebotet werden! Ist man ersteinmal von einem Abbo abhängig, kann ich nie weider aufhören und das kann der Hersteller ausnutzen. Wenn der Hersteller mehr virdienen möchte, erhöhter einfach die Abo-Gebühr!