Betrug wird immer wahrscheinlicher: Skandal um Kryptobörse QuadrigaCX

Die kuriose Affäre um den Tod des Chefs der Kryptobörse QuadrigaCX weitet sich aus. Erst legte seine Witwe und Erbin eine zweifelhafte Sterbeurkunde vor, jetzt legen Untersuchungen nahe, dass die rund 190 Millionen Dollar Einlagen verschwunden sind.

Während die Nutzer wohl leer ausgehen, darf sich die Witwe des Quadriga-Gründers über einen Privatjet freuen
(Foto: Tom Kuest - Fotolia)

Bereits Anfang des Jahres sorgte der überraschende Tod von Gerald »Gerry« Cotten, dem Gründer der Kryptobörse QuadrigaCX, für einiges Aufsehen. Weil niemand sonst das Passwort für die offline auf seinem Laptop gespeicherten Cold Wallets mit den Einlagen kannte, waren die Nutzer trotz Beteuerungen der Plattform sofort aufgeschreckt. Wohl zu Recht. Denn seither wurden immer neue Details bekannt, mit denen die Wahrscheinlichkeit steigt, dass die Nutzer der Kryptobörse ihre Einlagen in Höhe von etwa 190 Millionen US-Dollar nie wiedersehen werden.

So sollen die im Rahmen des Gläubigerverfahrens von einem kanadischen Gericht eingesetzten Wirtschaftsprüfer von